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Für die asiatische Elefantenkuh Pama gibt's in der Wilhelma in Stuttgart eine kalte Dusche.

Die tierischen Strategien

Siesta im Schatten und Wasser-Bad: Zoo-Tiere auf Hitze eingestellt

Nürnberg - Temperaturen von mehr als 30 Grad können Eisbär und Co. im Zoo nicht schrecken. Dabei hat jedes Tier seine eigene Methode, mit der Hitze klar zu kommen.

„Die Tiere sind da gut darauf eingestellt“, sagte am Mittwoch die Sprecherin des Nürnberger Tiergartens, Nicola Mögel. Die Eisbären beispielsweise sprängen regelmäßig zur Abkühlung ins Wasser oder gingen in den Schatten. „Die kleine Charlotte ist im Moment total viel im Wasser“, berichtete Mögel über das sieben Monate alte Eisbär-Mädchen. Vorgängerin „Flocke“ habe sich auch bei mehr als 30 Grad noch in die Sonne gelegt.

Eisbärdame Corinna bleibt einfach gleich im Wasser.

„Andere Tiere ziehen sich zurück und machen Siesta.“ Wichtig sei vor allem, dass immer genug Wasser zur Verfügung stehe. Ansonsten hätten die Pfleger keine besonderen Vorkehrungen zu treffen. „Was man den Menschen immer rät - sich in der Mittagshitze zurückziehen, in den Schatten gehen und genug trinken - machen Tiere automatisch.“

Auch Haustierbesitzer müssen auf Hund und Katze achten. Der Rat des Deutschen Tierschutzbunds: Es muss immer genug Trinkwasser da sein. Auch ein Schattenplatz sei wichtig, an den sich das Tier jederzeit zurückziehen kann. Große Anstrengungen sollte man vermeiden und das Gassigehen in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen. Weder im Auto noch im Käfig oder Außengehege dürften Tiere schutzlos der Sonne ausgesetzt werden.

In den kommenden Tagen soll es immer heißer werden. Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Wochenende bis zu 38 Grad im Freistaat.

dpa

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