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Um in der nassen und kalten Jahreszeit Tiergeruch im Auto so gut wie möglich zu vermeiden, rät der ADAC zu Schondecken sowie einem gut geheizten und durchlüfteten Innenraum. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn

Geruchsstopper helfen nur kurz

So beugen Tierhalter Mief im Auto vor

Schlechter Geruch im Auto hält sich lange. Besonders Ausflüge mit dem Hund hinterlassen bei Regen und Schnee jede Menge Spuren. Doch es gibt ein paar Dinge, die Autofahrer gegen Haare, Geruch und Dreck tun können.

München (dpa/tmn) - "Hier stinkt's nach nassem Hund!" Diesen Satz hören Autofahrer mit Hund in der kalten, nassen Jahreszeit öfter. Tierhaare kleben hartnäckig an den Polstern und der muffige Geruch will nicht verschwinden. Dagegen können Autofahrer etwas tun, wie der ADAC erklärt.

Bevor der Hund einsteigt, sollten Autofahrer die Rückbank oder den Kofferraum mit einer Schon- oder Kofferraumschutzdecke ausstatten. "Die Decken sammeln nicht nur Tierhaare, sondern sind auch wasserundurchlässig", sagt ein ADAC-Sprecher. So dringe weniger Feuchtigkeit aus dem Fell in die Polster. "Tierhaare auf den Polstern lassen sich mit einer Fusselrolle oder einem Staubsauger entfernen."

Damit sich keine Feuchtigkeit im Auto festsetzt, sollten Hundebesitzer vorbeugen: "In der feuchten und kalten Jahreszeit sollten Autofahrer den Innenraum ihres Fahrzeugs gut heizen und durchlüften." Die Klimaanlage könne unterstützend wirken, allerdings nur, solange die Außentemperatur nicht zu kalt ist. Bei Autos mit Klimaautomatik ist die Einstellung "defrost" zu wählen, zum Beispiel um die Frontscheibe schnell beschlagfrei zu bekommen.

Sogenannte Geruchsstopper funktionieren hingegen nur für kurze Zeit. Stattdessen sollten Autobesitzer nach der Quelle des Geruchs suchen. Ist Schmutz in die Polster eingezogen, könne die Reinigung der Polster mit einem Nassstaubsauger helfen, rät der ADAC.

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