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Wer sich eine Vampirkrabbe zulegen will, sollte ein Terrarium mit hoher Bodenwanne verwenden. So kann sich die leuchtende Krabbe Wohnröhren graben. Foto: Industrieverband Heimtierbedarf/dpa-tmn

Laub, Moos und Kletteräste

So fühlt sich die Vampirkrabbe wie zu Hause

Besonders viel Platz braucht die Vampirkrabbe nicht - dafür aber mag es der kleine Krebs aus Südostasien gerne warm im Terrarium. Was müssen Halter der spektakulär aussehenden Krabbe noch wissen?

Düsseldorf (dpa/tmn) - Vampirkrabben aus Südostasien sind nur wenige Zentimeter groß und spektakulär gefärbt. Wer die Krebse halten will, sollte ein Terrarium mit möglichst hoher Bodenwanne verwenden, rät der Industrieverband Heimtierbedarf. Dann könnten sich die Krabben dort Wohnröhren graben.

Der Bodengrund sollte dafür mindestens fünf Zentimeter hoch sein und kann zum Beispiel aus Terrarienerde, Torf, Kokoshumus oder einer Mischung davon bestehen. Die Bodenschicht könne dann zum Beispiel mit getrocknetem Laub und Moos bedeckt werden. So entstehen viele Versteckmöglichkeiten mit unterschiedlichem Mikroklima. Kletteräste und Pflanzen vervollständigen die Einrichtung des Terrariums.

Unverzichtbar sei zudem eine Wasserschale, raten die Experten - sie sollte Platz für mindestens einen halben Liter Wasser bieten.

Generell sei kein riesiges Terrarium notwendig - auch in kleineren ließen sich Vampirkrabben artgerecht halten. Für ein Paar oder ein Männchen mit zwei Weibchen reiche eine Grundfläche von 30 mal 30 Zentimetern aus.

Idealerweise herrschen im Terrarium Temperaturen von 24 bis 28 Grad Celsius. Um das zu erzielen, rät der Verband eine kleine Heizmatte unter dem Terrarium oder eine entsprechende Beleuchtung zu nutzen. Durch das regelmäßige Besprühen mit Wasser könnten tropische Schauer nachgeahmt werden.

Industrieverband Heimtierbedarf

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