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Nicht immer haben Hunde ihre Impulse im Griff. Halter müssen ihnen beibringen, in stressigen Situationen Ruhe zu behalten. Foto: Franz-Peter Tschauner/dpa

Umgang mit Reizen

So lernt der Hund Impulskontrolle

Hunde sind vielen Reizen ausgesetzt. Halter müssen ihnen beibringen, in solchen Situationen die Kontrolle zu behalten. Mit ganz bestimmten Techniken funktioniert das ganz gut.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Eine Taube fliegt auf der anderen Straßenseite hoch, ein Fahrradfahrer flitzt vorbei: In solchen Situationen müssen Hunde Impulskontrolle zeigen. Das heißt, sie dürfen nicht komplett durchdrehen, nur weil ein unerwarteter Reiz auftritt.

Die Fähigkeit zur Impulskontrolle ist aber nichts, das Hunde von Beginn an einfach besitzen. Halter müssen sie mit ihrem Tier in bestimmten Situationen immer wieder einüben, erläutert der Bundesverband Praktizierender Tierärzte.

Ein klassisches Beispiel ist das Warten vor der Haustür vor dem Gassigehen. Der Welpe muss lernen, seinen Impuls zu unterdrücken, sofort aus der Tür zu stürmen. Der Halter fordert sein Tier dabei immer wieder zum "Sitz" auf und löst das Kommando auf, bevor der Hund aufspringt. Wichtig ist, den Hund danach ausführlich zu loben. Langsam und schrittweise können Halter danach den Schwierigkeitsgrad erhöhen.

Grundsätzlich ist beim Training der Impulskontrolle darauf zu achten, den Hund nicht zu überfordern. Es ist unrealistisch zu glauben, der Vierbeiner könne in allen Situationen kontrolliert sein. Halter sollten sich deshalb überlegen, welche Situationen ihnen besonders wichtig sind.

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