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Stachelmäuse (Acomys) bauen keine Nester in ihrem Gehege. Deshalb sind Rückzugsorte wie Röhren oder Höhlen wichtig. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn

Tipps für Tierfreunde

Stachelmäuse brauchen Klettermöglichkeiten und viel Auslauf

Stachelmäuse gehören wohl zu den kleinsten Haustieren. Dennoch sind sie nicht ganz ohne Bedürfnisse. Damit die kleinen Nager sich wohl fühlen, sollten sie Gegenstände zum Klettern haben.

Bramsche (dpa/tmn) - Stachelmäuse sind zwar nicht sehr groß, haben aber einen großen Bewegungsdrang. Für Halter ist es deshalb nicht so einfach, den Tieren gerecht zu werden. Die meisten Stachelmausarten leben gesellig und lassen sich in Gruppen halten.

Neben reinen Weibchengruppen ist auch die Haltung eines Männchens mit mehreren Weibchen oder eine Paarhaltung möglich, erläutert die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz. Wer keinen unerwünschten Nachwuchs möchte, lässt die Männchen besser kastrieren.

Für die Haltung von zwei Stachelmäusen sollten Besitzer ein Kleinsäugerterrarium mit einer Grundfläche von 100 mal 50 Zentimetern und einer Höhe von mindestens 75 Zentimetern wählen. Für jede weitere Stachelmaus muss die Grundfläche um 20 Prozent vergrößert werden.

Weil Stachelmäuse sehr gut klettern und springen können, sollten Etagen, Ästen, Zweigen und Korkröhren zur Einrichtung gehören. Als Bodengrund eignen sich Einstreu für Kleintiere, Holzgranulat und Sand. Da Stachelmäuse keine Nester bauen, sollten Halter ihnen Verstecke bieten, etwa Häuschen oder Höhlen.

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