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Ärger um Hundekot: In Bayern kostet ein Haufen bis zu 150 Euro

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Von: Sandra Barbara Furtner

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Hundebesitzer sollten die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner im öffentlichen Raum unbedingt entfernen. Wenn nicht, droht ein saftiges Bußgeld.

München – Es heißt „Das Glück liegt auf der Straße“: Doch wer morgens schnell zur Arbeit hetzt und gedanklich schon beim nächsten Meeting ist, übersieht womöglich, was sich genau in diesen Moment vor seinen Füßen befindet. Wer in einen Hundehaufen tritt, ärgert sich einfach nur fürchterlich. Es stinkt nicht nur zum Himmel, sondern ist auch ekelig und kann zudem die Gesundheit gefährden.

Nicht jeder Hundebesitzer entwurmt seinen Vierbeiner regelmäßig und somit scheidet dieser mit seinem Kot Parasiten wie Würmer aus. Mit den Wurmeiern am Schuh betritt man dann womöglich das eigene Zuhause oder auch das Büro. Gerade Kinder oder ältere und immunschwache Menschen können davon krank werden, wenn sie damit in Kontakt kommen.

Ärger um Hundehaufen: Müssen Besitzer Kot wegräumen? Wann es teuer wird

Die Hinterlassenschaften Ihres Vierbeiners gehören auf öffentlichen Straßen und Parks, Spielplätzen oder auch in Gemeinschaftsgärten einer Wohnanlage immer entsorgt. Sollten Sie den Haufen einfach liegen lassen, weil Sie gerade keine „Tüte“ zur Hand haben, droht im schlimmsten Fall ein Bußgeld. Wie hoch das ausfällt, regelt jedes Bundesland und Gemeinde unterschiedlich. Auch wenn man seinen Hund nicht ausreichend Gassi führt, droht ein Bußgeld.

Hunde gehen mit ihren Besitzern in einer Stadt spazieren. Hundekotbeutel sind immer dabei. Die Hinterlassenschaften müssen entfernt werden.
Auf öffentlichen Plätzen muss der Hundekot immer entsorgt werden. (Symbolbild) © Michael Gstettenbauer/Imago

Ärger um Hundehaufen: Kot ist nicht nur gefährlich, sondern kann auch teuer werden

Der Bußgeldkatalog 2022 der einzelnen Bundesländer sieht für nicht entsorgten Hundekot auf öffentlichen Plätzen je nach Bundesland folgendes Bußgeld vor:

Ärger um Hundehaufen: Hundehaufen wird nicht von der Steuer bezahlt

Dies gilt jedoch nicht, wenn Sie mit Ihrem Vierbeiner beispielsweise im Wald unterwegs sind, oder sich in Ihrem eigenen Garten befinden. Hinterlässt Ihr Hund jedoch ein Häufchen im Garten vom Nachbarn, kann auch dies zum Problem werden. Der Nachbar könnte Sie sogar anzeigen oder Ihren Vermieter informieren. Außerdem kann er Sie abmahnen und bei Wiederholung im schlimmsten Fall sogar eine Kündigung aussprechen.

Übrigens: Die Beseitigung der Hundekots wird nicht von der Hundesteuer bezahlt. Das ist ein häufiger Irrtum, dem so mancher Halter unterliegt. Und noch ein Tipp: Gefüllte Beutel sollten nicht im Wald entsorgt werden. Die gehören in den Restmüll oder in die öffentlich bereitgestellten Mülleimer.

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