Von wegen "für die Katz"

Studie: Katzenvideos machen gesund und glücklich

Dass Katzen die heimlichen Herrscher des Internets sind, wissen wir alle. Nun haben Forscher auch noch herausgefunden, dass es gut für uns ist, Katzenvideos zu schauen.

Die Zeit, die im Internet mit dem Konsum von Katzenvideos "vergeudet" wird, ist laut neuesten Erkenntnissen aus der Forschung gar nicht "für die Katz".

2014 gab es auf YouTube mehr als zwei Millionen Katzenvideos, und sie erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Zu den Stars darunter zählt beispielswiese die der Kater George oder die "Grumpy Cat" mit über 18 Millionen Views.

Fast 7.000 Menschen nahmen an der Studie der Indiana University Bloomington teil, und die Tendenz war deutlich: CatContent macht gesund, glücklich und gibt Energie. Die Teilnehmer waren nach der Sichtung eines Katzenvideos "positiv gestimmt". Außerdem würden dabei Ängste abgebaut werden, und das generelle Wohlbefinden soll laut Studie steigen. 36 Prozent der Probanden gaben dabei an, selbst ein "Katzen-Fan" zu sein. Die generelle Affinität zu CatContent spielt dabei womöglich auch eine Rolle.

Die generelle Frage, die der Forschung zu Grunde liegt ist, ob die Schuldgefühle oder die Glücksgefühle beim Anschauen eines Katzenvideos während der Arbeitszeit überwiegen. Das Ergebnis zeigte: Durch die positiven Emotionen, die durch den Clip ausgelöst wurden, ging die Arbeit danach leichter und effizienter von der Hand.

mil

Rubriklistenbild: © dpa

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