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Warane, wie dieser Regenwald-Nilwaran, brauchen ein sehr großes Terrarium. Foto: Friso Gentsch/dpa/tmn

Richtige Substrat wählen

Tiere im Terrarium brauchen unterschiedlichen Bodengrund

Warane, Wasserschildkröten oder Sandboas: So unterschiedlich die Tier sind, die in einem Terrarium leben können - so unterschiedlich sind die Bedürfnisse an ihre Umwelt. Vor allem beim Boden können ihnen Tierhalter etwas Gutes tun.

Overath (dpa/tmn) - Wer Tiere im Terrarium hält, sollte den passenden Bodengrund für sie auswählen. Dieser muss an zur Tierart passen und sollte nicht aus dem Garten kommen.

Für Wasserschildkröten, die ihre Eier im Sand vergraben, ist beispielsweise feinkörniger Flusssand ideal. Für Wüsten- und Steppenbewohner wie Agamen, Geckos und Warane, aber auch Schlangenarten wie Sandboas ist Wüstensand die beste Wahl. Darauf weist Roland Zobel vom Förderverein Leben mit Heimtieren hin. Für grabende Tiere ist es wichtig, dass der Sand genug Struktur hat. Halter sollten ihn leicht feucht halten, damit er beim Höhlenbauen nicht zusammenfällt.

Grundsätzlich sollte der eingesetzte Bodengrund nicht von draußen kommen: Gartenerde ist zum Beispiel nicht empfehlenswert. Sie könnte Dünge-, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel enthalten. Auch Rindenmulch oder Torfböden sind ungeeignet. In ihnen können ebenfalls Dünger oder Mineralien stecken, die die Tiere nicht gut vertragen.

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