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Für Tierarztkosten kommt nicht nur die Tierkrankenversicherungen auf. Eine Operation samt Nachversorgung deckt etwa auch ein reiner Operationskostenschutz ab. Foto: Jan Woitas

Tipps für Tierfreunde

Tierkrankenversicherungen für Hund und Katze

Ob Krankheit oder Unfall - eine Tierkrankenversicherung lohnt sich in vielen Fällen. Denn die Behandlung der Vierbeiner kann einiges kosten. Aber gibt es für Halter auch eine Alternative?

München (dpa) - Ein Gipsbein kostet in komplizierteren Fällen knapp 60, ein Luftröhrenschnitt bis zu 154 Euro - wenn ein Haustier krank wird oder sich verletzt, kann es teuer werden.

Mehrere Tausend Euro kommen gar zusammen, wenn aufwendige Untersuchungen oder Operationen hinzukommen und das Tier auf der Intensivstation einer Tierklinik versorgt werden muss. Tierkrankenversicherungen decken dieses Risiko ab, allerdings meist nur für Hunde und Katzen.

Zudem weichen die Kosten je nach Alter und Rasse teils deutlich voneinander ab - das kann mehrere Hundert Euro betragen. Das ist zum Teil durchaus nachvollziehbar: So verletzt sich ein freilaufender Kater häufiger als eine Stubenkatze, ein 60 Kilogramm schwerer Bernhardiner braucht mehr Medikamente als ein Schoßhündchen.

Doch auch die Leistungen sind unterschiedlich: So zahlen einige Versicherer nur bis zu einem bestimmten Höchstbetrag, andere fordern einen hohen Eigenanteil, wieder andere schließen besonders junge oder alte Tiere von den Leistungen aus. Und beim Rund-um-Schutz deckt die Versicherung von der Wurmkur bis zum Nierenversagen alles ab und ist damit vergleichsweise teuer.

Die Stiftung Warentest sieht deshalb einen reinen Operationskostenschutz als Alternative. Dann deckt die Versicherung nur eine richtige Operation samt Nachversorgung ab, etwa bei einem Kreuzbandriss oder einem Darmverschluss. Auf allen weiteren Kosten, etwa Impfungen, bleiben die Besitzer sitzen.

Versicherer-Infos

Stiftung Warentest zu Tierversicherungen

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