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Bei über 80 Prozent der eingesetzten Versuchstiere handelt es sich um Nagetiere, vor allem Mäuse und Ratten. 800 000 Tiere wurden für wissenschaftliche Zwecke getötet, ohne dass zuvor an ihnen Eingriffen oder Behandlungen vorgenommen wurden.
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Nach Angaben des Bundesagrarministeriums wurden 2014 rund zwei Millionen Wirbeltiere und sogenannte Kopffüßer (zum Beispiel Tintenfische) für Tierversuche verwendet.
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Auch an 2842 Affen und Halbaffen wurden Tierversuche durchgeführt. Menschenaffen wurden in Deutschland zuletzt 1991 für wissenschaftliche Zwecke verwendet.
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Dabei schließt der Begriff Tierversuch eine Blutentnahme ebenso ein wie einen operativen Eingriff oder einen Arzneimitteltest. Tierversuche gibt es etwa an öffentlichen Hochschulen oder Forschungseinrichtungen, die biomedizinische Forschung betreiben. Für die Prüfung und Genehmigung sind die Behörden der Länder zuständig.
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Die Zwecke, zu denen Tierversuche durchgeführt werden können, definiert der Paragraf 7a des Tierschutzgesetzes. Dazu gehören neben der Grundlagenforschung beispielsweise auch Forschungen mit dem Ziel der Vorbeugung oder Behandlung von Krankheiten.

Grausame Praxis

Tierversuche in Deutschland: Zahlen und Fakten

Tierversuche sind seit langem heftig umstritten. Während Wissenschaftler ihren Nutzen für die Forschung betonen, lehnen Tierschützer sie aus ethischen Gründen ab. Zahlen und Fakten dazu in der Fotostrecke.

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