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Der Hund ist ein treuer Partner. Wer sich gut um ihn kümmert, findet oft einen Freund fürs Leben.

Tipps für Hundehalter

So bleibt ihr Liebling glücklich

Der Hund ist unter den Tieren Partner Nummer eins des Menschen. Der Verband für das deutsche Hundewesen hat wertvolle Tipps für Hundebesitzer parat.

Der Hund gehört zu den Lieblingen der Deutschen. Jeder siebte Haushalt hat einen. Udo Kopernik vom Verband für das Deutsche Hundewesen spricht in einem Interview über den Alltag mit Hunden.

Hat der Hund eine Vorrangstellung unter den Haustieren?

Udo Kopernik: Der Hund ist das Tier, das eine enge soziale Bindung zum Menschen aufbaut. Katzen machen das nicht so.

Gibt es noch den Wachhund an der Kette?

Kopernik: Das ist, Gott sei Dank, inzwischen verboten. Eine Anbindehaltung ist nur noch sehr aufwendig zu machen. Da muss ein Seil über viele Meter führen, daran eine Rolle, daran eine Leine, dass der Hund einen großen Aktionsradius hat. Wobei wir natürlich sagen: Hunde am besten so wie den Familienhund halten, schön im Haus.

Welche Anleinpflichten muss man unterwegs einhalten?

Kopernik: Da müssen die Hundehalter fast schon ein juristisches Vorstudium haben, um sich korrekt zu verhalten, weil die sogenannte Leinenpflicht in den Bundesländern sehr unterschiedlich geregelt ist.

Haben Sie zumindest eine Faustregel parat?

Kopernik: In der Regel kann man sagen: Da wo viel Verkehr ist, egal ob mit Fahrzeugen oder in Fußgängerzonen - da gehört nach unserer Auffassung der Hund unbedingt an die Leine, viele Satzungen der Kommunen sehen das auch so vor.

Und wo dürfen Hunde frei herumlaufen?

Kopernik: Er könnte in Feld und Flur frei herumlaufen, wenn er artig ist und nicht jagt. Jetzt ist zum Beispiel die Brut- und Nestzeit. Da sollte man immer den Hund unter Kontrolle haben.

Wie sollten Passanten Hunden begegnen?

Kopernik: Einfach dran vorbei. Wer Angst vor Hunden hat, denen empfehle ich, dem Halter zu signalisieren, dass man Angst hat und ihn bitten, den Hund anzuleinen.

Und welche Empfehlung haben Sie für Jogger?

Kopernik: Des Hundes Lieblingsspiel ist Nachlaufen. Mein Tipp: Tempo raus und in Schritttempo verfallen, damit der Hund überhaupt nicht erst den Reiz verspürt. Sobald man aneinander vorbei ist, kann man wieder loslegen.

Was kann man seinem Hund etwas Gutes tun?

Kopernik: Es gibt viele Tage der offenen Tür an Hundeübungsplätzen. Da sind auch die Experten, wenn man ein bisschen Furcht hat, die erklären können, wie man sie verliert.

dpa

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