Tierische Hitze

10 Tipps für Hundehalter im Hochsommer

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Der Sommer ist da - und zwar mit über 35 Grad. Der Hund wird dabei schnell zum "Hot Dog". Diese 10 Tipps sollten sich Herrchen und Frauchen deswegen zu Herzen nehmen.

Wie viele Hundehalter wissen, haben ihre Vierbeiner nur an Zunge und Pfoten Schweißdrüsen. Das macht ihnen bei diesen extremen Temperaturen zu schaffen, denn statt schwitzen heißt es dann hecheln.

Wenn man folgende Tipps befolgt, wird die Hitze für den Hund erträglicher:

1. Der 5-Sekunden-Handrücken-Test 

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Vor einem Spaziergang mit dem Hund sollte man die Temperatur des Asphalts testen. Dazu einfach fünf Sekunden lang den Handrücken auf den Boden legen - wenn es dann brennt, ist die Straße ein zu heißes Pflaster für den Hund. 

2. Wasser mitnehmen

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Damit dass Gassi-Gehen nicht zur Durststrecke wird, ist es empfehlenswert eine Flasche Wasser mitzunehmen. Der Hund wird es freudig danken.

3. Raus aus der Mittagssonne

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Steht die Sonne im Zenit, ist es besonders heiß. Dann sollte man eher ein schattiges Plätzchen aufsuchen. Zum rausgehen mit dem Hund bieten sich die kühleren Morgen- und Abendstunden an. 

4. Den Schatten nutzen

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Beim Spaziergang in der Stadt lieber auf der schattigen Straßenseite gehen - dort ist es für Mensch und Tier angenehmer. 

5. Ja, es gibt Sonnencreme für den Hund

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Vor allem Nase und Ohren sind sehr hitze-empfindlich. Bei Hitze ist Einschmieren angesagt.

6. Ab ins Wasser

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Hundehalter sollten jede Gelegenheit nutzen, um Vierbeiner einen Sprung ins kühle Nass zu ermöglichen. Doch nur, wenn es auch erlaubt ist. Manche Badeseen haben da strikte Vorschriften. 

7. Ruhe gönnen

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Die Hitze macht schnell müde - das ist auch beim Mensch so. Wenn der Hund nicht nach draußen will, soll man ihm Hitzefrei gewähren, damit er sich erholen kann. Lieber nachmittags ein Nickerchen einlegen und dann Abends wenn es kühler wird ausgiebig Gassi-Gehen. 

8. Ab zum Hundefriseur

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Eine trendige Sommerfrisur ist nicht nur schick, sondern macht die Hitze für den Hund - je nach Rasse - erträglicher. Also: Runter mit dem dicken und langen Pelz. 

9. Anstrengungen möglichst vermeiden

 

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Über die Wiese wetzen kostet den Hund im Hochsommer viel Energie. Vor allem Herz und Kreislauf werden dabei stark beansprucht. Lieber mit dem Hundesport pausieren. 

10. Auf KEINEN Fall den Hund im Auto lassen

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Das kann böse enden: Im schlimmsten Fall droht ein Hitzeschlag und Kreislaufversagen. Warnsignale sind eine tiefrote Zunge, Hecheln mit gestrecktem Hals und ein glasiger Blick, außerdem Erbrechen oder sogar Ohnmacht.

Nicol Brühl vom Deutschen Tierschutz-Bund empfiehlt, sofort die Polizei zu alarmieren, wenn man einen eingeschlossenen Hund im Auto entdeckt: "Auch das offene Schiebedach und das einen Spalt breit geöffnete Fenster helfen hier nicht!" 

mil

Rubriklistenbild: © dpa

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