#DeadRaccoonTO

Kurios: Gedenkstätte für toten Waschbär errichtet

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Kurios: Nachdem in Toronto ein toter Waschbär für mehrere Stunden auf der Straße lag und sich die Behörden nicht kümmerten, errichteten besorgte Bürger kurzfristig eine Gedenkstätte.

Es begann mit einem harmlosen Tweet, in dem ein umsichtiger Mann namens Jason Wagar die örtlichen Behörden über diesen kuriosen Fund informierte:

 

 

Ein toter Waschbär lag auf dem Bordstein. Die Todesursache ist ungeklärt. Kurz darauf kam die Antwort von offizieller Seite via Twitter:

 

 

Demnach ließen die Behörden verlauten, dass der Tierschutzverein benachrichtigt wurde. Der besorgte Tierfreund bedankte sich umgehend. Doch damit war die Angelegenheit noch lange nicht erledigt. Nach einiger Zeit, in der absolut nichts passierte, lag auf einmal ein Zettel neben dem toten Tier:

 

Raccoon update: he's still here. Someone has written him a card.

Ein von Emily Taylor (@emilyjs5) gepostetes Foto am

 

"Ruhe dich aus, lieber Waschbär. Hilfe von der Stadt ist auf dem Weg", heißt es dort. Ob das auch stimmt?

 

Sechs Stunden später.

 

Der tote Waschbär liegt immer noch an der gleichen Stelle auf dem Bürgersteig in Toronto. Außerdem haben besorgte Tierfreunde begonnen, dem toten Waschbären eine Gedenkstätte zu errichten. Das ist echte Anteilnahme.

 

 

Sogar eine Art Kondolenzbild befand sich an der Unglücksstelle. Noch immer waren die offiziellen Tierbeseitiger nicht in Sicht.

Nun wurde auch Stadtrat Norm Kelly auf die kuriose Geschichte aufmerksam und forderte die Behörden in Toronto auf, endlich etwas zu unternehmen.

 

 

Immer mehr Passanten bekamen von der kuriosen Geschichte Wind. Zu diesem Zeitpunkt entstand auch ein Hashtag: #deadraccoonto. Und der Waschbär wurde zum viralen Hit:

 

Raccoon update: he's still here. People have set up a memorial, some leaving farewell messages.

Ein von Emily Taylor (@emilyjs5) gepostetes Foto am

 

Die Leute legten einen Kugelschreiber, eine Andenken-Karte und Blumen dazu.

 

 

"Schlaf schön mein süßer Prinz, die Menschen liebten dich und werden sich an dich erinnern."

 

 

Auch der ursprüngliche Entdecker meldete sich wieder zu Wort. Mittlerweile sind fast 12 Stunden vergangen.

 

 

Empörung machte sich breit.

 

 

Einige wunderten sich auch, wie sehr ein solch tragisches Ereignis die Leute auf magische Art und Weise zusammenschweißt.

 

 

Abends wurden Kerzen angezündet.

 

 

Und eine Spendenbox wurde aufgestellt, um dem verstorbenen Waschbären eine würdevolle Beerdigung zu ermöglichen:

 

 

Später am Abend fuhr ein Lieferwagen vor. Sind es nun endlich die zuständigen Behörden?

 

 

Kaum zu glauben. Es handelte sich dabei wirklich um ein Auto der Stadtverwaltung.

 

 

Es hat ja auch nur 14 Stunden gedauert, bis dem Waschbären endlich seine letzte Ruhe gewährt wird.

 

 

Würdevoll geht zwar anders, aber immerhin. Den Leuten aus Toronto wird der tote Waschbär jedenfalls noch lange in Erinnerung bleiben.

 

 

Eine rührende Geschichte.

 

 

Wir hoffen, dass der tote Waschbär nun seine Ruhe gefunden hat.

mil

Rubriklistenbild: © twitter / @ladydi1116

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