Tragödie in Belgien

Mit Hals in Zoo-Zaun verfangen: Junge Giraffe tot

Mechelen - Eine junge Giraffe hat in einem belgischen Zoo ihren Hals so unglücklich durch einen Gitterzaun gereckt, dass sie gestorben ist.

Der Unfall habe sich am Freitagnachmittag aus noch ungeklärter Ursache ereignet, teilte der Tierpark Planckendael auf seiner Website mit. Die Pfleger seien bestürzt angesichts des Todes der erst 14 Monate alten Qalimba. Es werde eine gründliche Untersuchung des Unfalls geben.

Der Tierschutzbeauftragte des Zoos betonte in einer Stellungnahme, dass es auch in der freien Natur vorkommen könne, dass sich eine Giraffe irgendwo verfange. Im 2008 eröffneten Giraffengehege in Planckendael habe es bis zu diesem Freitag noch nie ein Unfall gegeben.

In Deutschland hatte sich erst im Mai ein ähnliches Drama ereignet. Im Nürnberger Tiergarten musste die Giraffe Kibali wegen einer schweren Halswirbelverletzung eingeschläfert werden. Nach Angaben der Zoo-Leitung hatte sich ein Stirnzapfen des Tiers im Gitter neben einem Futterkorb verfangen. Beim Versuch sich zu befreien, geriet das Tier in Panik und riss die massive Rahmenkonstruktion des Gitters ab.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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