News-Ticker: Polizei soll Attentäter von Barcelona verhaftet haben

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Wie der Fisch an das Auto kam

Toter Hai an der Stoßstange sorgt für Empörung

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Das sieht man nicht jeden Tag: Der Fahrer eines Geländewagens hat in Australien einen toten Hai an seine Stoßstange gezurrt. Aber was steckt hinter der Aktion?

Auf der Facebook-Seite von "Perth & WA Fishing Reports" wurde ein Amateur-Video veröffentlicht, welches nicht nur bei Tierschützern für Empörung sorgt. Zu sehen ist ein Jeep, an dessen Front ein riesiger Hai befestigt wurde. Das Maul ist weit geöffnet, die spitzen Zähne sind aufgrund der schlechten Qualität nur zu erahnen. Am vorderen Rumpf ist Blut zu erkennen. Der Geländewagen zieht ein Boot hinter sich her. Vermutlich wurde darauf der Hai aus dem Wasser gefischt.

Just saw this in Safety Bay!! Had to look twice!!

Posted by Julie Wright on Sonntag, 3. Januar 2016

 

Mittlerweile wurde des Video fast 450.000 Mal angesehen. Dokumentiert wurde der Vorfall von der Facebook-Userin Julie Wright in der Gegend um Safety Bay. Ihrer Aussage nach musste sie "zweimal hinschauen", bevor Sie zum Handy griff und filmte.

Viele User beschwerten sich auf Facebook über den Fischer und seine groteske Trophäen-Schau. Einige sprachen sich sogar für eine Bestrafung aus. Andere argumentierten, der Fischer habe doch nur seinen Fang sicher nach Hause transportieren wollen. Fakt ist: Es ist in Australien illegal, Haie von dieser Größe zu fischen.

Zunächst konnte der Fahrer des Geländewagens nicht ausfindig gemacht werden, da der Zwei-Meter-Fisch das Kennzeichen verdeckt. Auch dafür könnte er noch juristisch belangt werden.

Schließlich gelang es einer Reporterin vom australischen Sender "7 News Sydney", Amelia Broun, den Mann ausfindig zu machen:

 

In dem Bericht erklärt Broun, dass der Fischer bei einer Tankstelle für Aufmerksamkeit sorgte, er möchte jedoch nicht identifiziert werden. In einem Interview mit dem Sender stellte er jedoch seine Beweggründe klar: "Es geht mir nicht ums Angeben", erklärte er. Die Tierleiche sei schlichtweg zu schwer gewesen, um ihn anderweitig zu transportieren. Außerdem sei er beim Fund bereits tot gewesen. Wenn er ihn im Wasser gelassen hätte, würden nur weitere Haie angelockt werden, wodurch auch Badegäste gefährdet werden würden.

Die örtliche Fischereibehörde beschäftigt sich bereits mit dem Vorfall und beabsichtigt, mit dem Mann über seine "Fischerei-Ethik" zu sprechen.

Lesen Sie auch zum Thema: Hai reitet auf Surfbrett mit.

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook / Julie Wright

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