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Einen Vogel sollte man nur in die Hand nehmen, wenn es sein muss: Immer vom Rücken her umgreifen. Das Kürzen der Krallen sollte man dem Tierarzt überlassen. Foto: Caroline Seidel

Transporttipp

Vögel richtig in die Hand nehmen

Manchmal ist es notwendig, den Vogel in die Hand zu nehmen. Wie gehen Halter dabei am besten vor und worauf sollten sie auf jeden Fall achten, damit das Tier so wenig wie möglich gestresst wird?

München (dpa/tmn) - Eigentlich ist es keine gute Idee, einen Vogel in die Hand zu nehmen, denn er könnte dadurch das Vertrauen in den Halter verlieren.

Doch manchmal lässt es sich nicht vermeiden: wenn man seinen gefiederten Freund zum Beispiel in die Transportbox umsetzen will, ihm die Krallen kürzen möchte oder Medizin in den Schnabel tröpfeln muss. Dabei ist es wichtig, den Vogel so wenig wie möglich zu stressen und ihm keinesfalls unabsichtlich weh zu tun, erklärt das Magazin "Ein Herz für Tiere" (Ausgabe 1/2019).

Um den Vogel in die Transportbox zu setzen, ist es ideal, wenn er sich bereits außerhalb seiner Voliere befindet. Um ihn zu greifen, sollte das Zimmer abgedunkelt sein. Das Magazin empfiehlt, schnell ein Handtuch über den kleinen Freund zu werfen. Beim ruhigen und nicht zu festen Zugreifen sollte der Halter darauf achten, dass sich die Flügel des Vogels nicht im Handtuch verheddern.

Um dem kleinen Piepmatz Medizin einzuflößen, greift man den Vogel um den Rücken, so dass er im Handteller liegt. Aber Achtung: nicht auf Brust, Kehle, Bauch oder Augen drücken. Das Vögelchen sollte aufrecht gehalten werden, damit sein Kreislauf nicht belastet wird. Dann die Medizin seitlich mit einer Pipette ins Schnäbelchen träufeln.

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