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Zeigt ein Vogel akute Fressunlust oder sitzt nur noch auf dem Käfigboden, hat er möglicherweise Schmerzen. Foto: Swen Pförtner

Vögel zeigen keinen Schmerz

Berlin (dpa/tmn) - Schon minimale Verhaltensänderungen können bei Vögeln ein Anzeichen für Schmerzen sein. Der Halter sollte sein Tier bereits bei Anzeichen wie zusammengekniffenen Augen oder ungewöhnlich aufgeplustertem Gefieder zum Tierarzt bringen.

Vögeln ist es meist nicht anzumerken, wenn sie Schmerzen haben. Da sie in freier Wildbahn sonst schnell gefressen würden, verbergen die Tiere diese instinktiv. Vogelhalter sollten sie deshalb genau beobachten und schon bei kleinen Veränderungen den Tierarzt einschalten, empfiehlt Tina Hölscher von der Organisation Aktion Tier.

Zusammengekniffene Augen oder untypisch aufgeplustertes Gefieder sind erste Anzeichen für Unwohlsein. Doch auch Sitzen auf dem Käfigboden, Fressunlust oder schnelles Atmen sind eindeutige Hinweise darauf, dass mit dem Vogel etwas nicht stimmt. Je früher er behandelt wird, umso schneller kann er wieder gesund werden.

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