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Anwesenheitspläne für Futter- und Mistzeiten können Pferdebesitzern in Zeiten von Corona helfen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Geschlossene Sportbetriebe

Was Pferdebesitzer jetzt tun können

In Zeiten der Coronakrise müssen sich auch Reitställe an strenge Vorgaben halten. Dennoch müssen Pferdebesitzer zusehen, dass ihre Tiere versorgt und bewegt werden.

Warendorf (dpa/tmn) - Die verordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus treffen auch Pferdehalter. Denn die Versorgung der Tiere muss nun unter entsprechenden Auflagen sichergestellt sein, sagt die Deutsche Reiterliche Vereinigung.

Die Tiere brauchen Futter, eine saubere Box, tägliche Kontrolle und Bewegung. Auch für die nötige Versorgung durch Tierarzt und Schmied muss gesorgt werden.

Personen mit Krankheitssymptomen dürfen die Anlagen derzeit nicht betreten. Zudem haben grundsätzlich nur die für Versorgung und Bewegung notwendigen Personen. Gegebenenfalls muss ein Anwesenheitsplan samt zugeteilten Zeiten erstellt werden.

Die allgemeinen Hygienemaßnahmen zum Infektionsschutz sind auch im Stall einzuhalten. Das heißt etwa, dass Hände gründlich gewaschen und desinfiziert werden, bevor Putzzeug oder Schubkarre angefasst werden. Alle Personen im Stall sollten laut Vereinigung einen Sicherheitsabstand von ein bis zwei Metern einhalten. Bei der Berechnung, wie viele Pferde derzeit auf einem Platz bewegt werden können, gelten als Faustregel 200 Quadratmeter pro Tier.

Um mögliche Quarantänezeiten vorzubereiten, sollten sich Pferdehalter vernetzen und gegenseitig unterstützen. Dafür ist es wichtig, alle nötigen Informationen rund um das Tier zu sammeln und sich um Vertretungsregelungen zu kümmern. Eine entsprechende Liste sollte auch dem Stallbetreiber vorliegen.

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