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Vor dem Winterspaziergang sollten Hundehalter die Pfoten des Hundes mit Vaseline einreiben. Das schützt vor Verletzungen durch Schneebrocken, Split und Streusalz. Foto: Benjamin Nolte

Tipps für Tierfreunde

Wie schützt und pflegt man Hundepfoten im Winter?

Hundepfoten sind ständig der Witterung ausgesetzt. Im Winter kann dies für die Vierbeiner schmerzhaft werden. Was können Besitzer tun, um die Pfoten des Tieres zu schützen?

München (dpa/tmn) - Während Hundehalter in dicken Winterstiefeln unbeschadet durch Streusplit und Schneematsch stapfen, wird der Winterspaziergang für den Hund mitunter zur Tortur: Schneebrocken verfangen sich im Fell zwischen den Zehen.

Spitzer Streusplit schneidet kleine Schlitze in die Ballen. Und zu allem Überfluss dringt in diese Läsionen Streusalz ein, das dann noch fies brennt, zählt die Organisation "Aktion Tier" die möglichen Gefahren für Vierbeiner auf.

Doch Hundebesitzer können einiges tun, um die Pfoten des Tieres zu schützen, erklärt "Aktion Tier". Zunächst sollten Hundefreunde das Fell im Zwischenzehenbereich mit einer Nagelschere vorsichtig kürzen. Auf diese Weise haften weniger Schneeklumpen an und beeinträchtigen den Schützling nicht beim Laufen.

Außerdem hilft es, die Pfoten vor dem Gassigehen mit Vaseline oder Melkfett einzureiben. Die Fettschicht isoliert die Pfotenunterseite und bildet eine Schutzschicht. Ganz empfindlichen Hunden kann man auch Schühchen anziehen, um besonders sensible Pfötchen vor Schlimmerem zu bewahren.

Nach dem Spaziergang empfehlen die Tierexperten, die Hundepfoten kurz unter lauwarmem Wasser abzuspülen und danach abzutrocknen. Dadurch werde Eis, Split und Salz herausgespült und könne keinen weiteren Schaden anrichten.

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