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Möglichst nicht erschrecken: Für ein Reh sind Hitze und Dürre schon schlimm genug - da braucht es nicht noch weiteren Stress durch stöbernde Hunde. Foto: Silke Heyer/dpa-tmn

Rücksicht beim Waldspaziergang

Wildtiere nicht vom Hund aufscheuchen lassen

Die Sommerhitze bereitet vielen Wildtieren Stress. Spaziergänger sollten sie daher möglichst wenig stören - und ihre Hunde nicht abseits vom Weg herumschnüffeln lassen.

Berlin (dpa/tmn) - Spaziergänger in Wald und Wiesen sollten gerade im Hochsommer Rücksicht auf Wildtiere nehmen. Hunde zum Beispiel sollten deswegen nicht im Unterholz stöbern, rät der Deutsche Jagdverband. Denn das bedeutet für die Tiere Stress - und davon haben sie bei Hitze und Trockenheit schon genug.

Beispiel Rehe: Die decken fast ihren ganzen Flüssigkeitsbedarf über die Nahrung. Trockene Wiesen und wenig Morgentau sind daher ein großes Problem für die Tiere, im Dürresommer 2018 wurden deshalb besonders viele Rehe tot aufgefunden.

Zudem können gerade Rehböcke im Sommer keine Pause einlegen und ihren Bewegungsdrang so reduzieren, wie andere Wildtiere es tun: Weil Rehe im Juli und August Paarungszeit haben, legen sie auch tagsüber oft viele Kilometer zurück.

Andere Tiere ziehen sich angesichts der Sommerhitze in ihren unterirdischen Bau zurück - Dachse zum Beispiel, Füchse oder Wildkaninchen. Hirsche stellen sich gerne bis zum Hals ins Wasser, Wildschweine wälzen sich im Schlamm.

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