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Zeitumstellung: Tiere täglich einige Minuten später füttern

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Zeitumstellung bei Tieren
Bekommt die Katze mit ausgeprägter innerer Uhr nicht wie gewohnt ihr Futter, fängt sie an zu maunzen. In Vorbereitung auf die Zeitumstellung ist es ratsam, die Fütterung täglich immer ein paar Minuten zu verzögern. © Franziska Gabbert/dpa-tmn

Dem einen Tier macht die Zeitumstellung weniger aus, andere haben daran zu knabbern und reagieren verstört auf Änderungen im Tagesablauf. Doch es gibt einen Trick, seinen Liebling vorzubereiten.

Hamburg - Im Frühjahr fällt es nicht so ins Gewicht, wenn es plötzlich früher Happi-Happi gibt. Doch wenn im Herbst über Nacht die Uhren von 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückgestellt werden und das Futter eine Stunde später im Napf landet, kann das die Welt von Hund oder Katze durcheinanderwirbeln. Am 31. Oktober ist es wieder so weit.

Der Tag mit 25 Stunden

„Gerade Tiere mit ausgeprägter innerer Uhr sind davon betroffen“, sagt Sarah Ross von der Tierschutzstiftung Vier Pfoten. Hunde werden dann unruhig und regelrecht nörgelig. Sie fangen an zu piepen, stupsen einen immer wieder an. Katzen reagieren ähnlich, sie maunzen dann rum, versuchen mit allen Tricks auf sich aufmerksam zu machen, laufen einem ständig hinterher oder wollen immer wieder auf den Schoß.

Doch man kann gezielt auf die Zeitumstellung am letzten Sonntag im Oktober hinarbeiten. Bereits einige Tage zuvor beginnt man, die Futterzeit, das Gassigehen und das Nickerchen danach täglich um einige Minuten zu verzögern.

Jeden Tag 10 Minuten später füttern

„Ist etwa noch eine Woche Zeit, sind alle Mahlzeiten Tag für Tag jeweils rund 10 Minuten später dran“, so Ross. Gerade für Haustiere, die zu festen Zeiten Medikamente bekommen, etwa Diabetiker, sei die langsame Umstellung sinnvoll.

Frischgebackene Hunde- oder Katzenbesitzer, die die innere Uhr ihres Lieblings nicht auf dem Schirm und die minutenweise Verzögerung verpasst haben, müssten dann eben ein paar Tage mit einem nörgeligen Tier leben. „Sie müssen das dann auch aushalten und stark bleiben“, so Ross. dpa

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