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Feldhasen halten normalerweise Abstand zum Menschen. Sind sie besonders zutraulich, sind sie möglicherweise krank - und ansteckend. Foto: Patrick Pleul

Zutraulichen Feldhasen nicht zu nahe kommen

Berlin (dpa/tmn) - Sie sind süß und scheinen so gar keine Angst vor Menschen zu haben: Warum sollte man solche Feldhasen nicht mal streicheln? Weil es einen guten Grund gibt, das nicht zu tun.

Spaziergänger sollten bei sehr zutraulichen Feldhasen und Wildkaninchen Abstand halten. Diese Tiere können unter der Hasenpest (Tularämie) leiden. Bislang wurden in Deutschland 30 Fälle gemeldet. Kranke Tiere verlieren die Scheu, bewegen sich langsamer, wirken teilnahmslos und matt, erläutert der Deutsche Jagdverband.

Die bei Feldhasen und Wildkaninchen auftretende Infektion kann sich auf den Menschen übertragen: Symptome sind Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen sowie geschwollene Lymphknoten. Auch Hundehalter sollten sich den Tieren nicht nähern. Das Ansteckungsrisiko sei für die Vierbeiner zwar geringer als für Menschen, aber dennoch gegeben.

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