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Die TER sagt etwas über die Kosten bei einem Investmentfonds aus Foto: Franziska Gabbert

Total Expense Ratio: Kennzahl für Kosten bei Investmentfonds

In Fonds zu investieren, kann sich lohnen. Doch das Einmaleins der Anlageart ist gar nicht so einfach. Was sagt zum Beispiel die TER bei Investmentfonds aus?

Stuttgart (dpa/tmn) - Als Total Expense Ratio, kurz TER, bezeichnen Finanzexperten die Gesamtkostenquote. Die Kennzahl zeigt Anlegern, wie hoch die laufenden Kosten bei einem Investmentfonds pro Jahr sind. Sie enthält Verwaltungsgebühren und Depotkosten und wird in Prozent ausgedrückt.

Je niedriger die TER ist, umso besser für Anleger. Das erklärt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Das Problem: Die Kennzahl misst nicht alle Kostenfaktoren - die Transaktionskosten und die Performance Fee, also die erfolgsabhängige Vergütung für den Fondsmanager, sind in dem Wert zum Beispiel nicht enthalten.

Für Anleger bedeutet das: Die ausgewiesenen Kosten sind nicht komplett. Deshalb sollten sie vor einer Kaufentscheidung zusätzlich zur TER immer auch die Transaktionskosten genauer unter die Lupe nehmen. Die Umschlagshäufigkeit, also wie oft der Fondsmanager beispielsweise Wertpapiere verkauft, wirkt sich direkt auf den Marktpreis aus.

Generell lohnt es sich immer, an der Kostenschraube zu drehen. Zum Beispiel bei passiv gemanagten Indexfonds sind die Kosten meistens besonders niedrig - da sie weniger gehandelt werden.

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