Lebensgefahr! Heute Abend nicht am Isarufer aufhalten - wegen besonderem Ereignis

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Junge Frauen stehen am Donnerstag in der Altstadt in Köln. Bei schmuddeligem Wetter hat an Weiberfastnacht der Straßenkarneval begonnen. Ab Weiberfastnacht übernehmen symbolisch die Jecken das Regiment über die Städte. 

Trotz Sauwetter: Am Rhein regieren die närrischen Weiber

Köln - Trotz Schmuddelwetters sind Zehntausende Narren am Donnerstag in die heiße Phase des Karnevals gestartet. Hier sehen Sie die besten Bilder:

Frauen stürmten die Rathäuser und entmachteten die politische Elite. In Köln gab das Dreigestirn pünktlich um 11.11 Uhr den Startschuss. In Düsseldorf wurde Oberbürgermeister Dirk Elbers (CDU) von den “Möhnen“ (närrischen Weibern) “überwältigt“ und seine Krawatte abgeschnitten.

Der Kölner Prinz Marcus II. sagte: “Der Straßenkarneval ist und bleibt der schönste Teil des Kölner Straßenkarnevals.“ Wunderbare Tage stünden bis Aschermittwoch bevor.

Angeführt von Wäscherprinzessin Marie-Christine I. eroberten die Waschweiber im rechtsrheinischen Bonn-Beuel um 12.30 Uhr das Rathaus. Erstmals in der Geschichte mussten sie wegen Bauarbeiten mit einem mobilen “Ersatzrathaus“ Vorlieb nehmen. Erst zum Ende der tollen Tage wollen sie das Zepter wieder abgeben.

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Schon in den frühen Morgenstunden waren Jecken in die Innenstädte geströmt. Einige hatten sich wegen Nieselregens mit Schürzen eingedeckt, andere schunkelten sich warm. Angesagt waren wetterbedingt auch warme Tierkostüme wie Löwen oder Bären. Manchen “Wiever“ interessierte das Wetter herzlich wenig: Sie trugen trotzdem kurz geschnittene Uniformen. Weitere Karnevalisten waren als Cindy aus Marzahn oder Facebook-Imitationen verkleidet.

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Wie an Weiberfastnacht üblich, ging es den Männer an die Kleidung. Mit Krawatten und Schnürsenkel wurde kurzer Prozess gemacht. In vielen Unternehmen und Behörden wurde die Arbeit pünktlich um 11.11 Uhr eingestellt. In der Kölner Innenstadt und in der Düsseldorfer Altstadt wurde erneut ein Glasverbot erhoben, um schweren Verletzungen vorzubeugen. An aufgebauten Getränkeständen gingen deshalb Bierdosen über die Theke.

Das Düsseldorfer Karnevalsmotto lautet in diesem Jahr “Hütt dommer dröwer lache“. In Köln stehen die närrischen Tage unter dem Spruch “Jedem Jeck sing Pappnas“ und in der früheren Bundeshauptstadt heißt es “SimsalaBonn“. Der Höhepunkt der Karnevalssession steht an Rosenmontag (20. Februar) an. Zu den feierlichen Umzügen mit zahlreichen Motto-Wagen werden in den Karnevalshochburgen Millionen Zuschauer erwartet.

dapd

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