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In die Sparbüchse oder unter das Kopfkissen stecken nur wenige Deutsche ihr Geld. Die Mehrheit spart weiterhin klassisch mit dem Sparbuch oder Girokonto. Foto: Hans Wiedl

Umfrage: Sparbuch steht bei Verbrauchern weiter hoch im Kurs

Klassische Geldanlagen: Der deutsche Verbraucher hält scheinbar nach wie vor an Sparbuch und Girokonto fest. Das ergab eine Umfrage. Doch es gibt auch Tendenzen, die in eine andere Richtung zeigen.

Berlin (dpa/tmn) - Den niedrigen Zinsen zum Trotz - fast die Hälfte der Bundesbürger nutzt weiterhin das Sparbuch als Geldanlage. Nach einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen haben 48 Prozent der Befragten dort Geld angelegt.

Auf Platz zwei der bevorzugten Geldanlageformen folgt das Girokonto (39 Prozent) vor dem Bausparvertrag (35 Prozent) auf Platz drei. Für die Umfrage wurden über 2000 Bundesbürger im Alter von über 14 Jahren befragt.

Allerdings haben alle drei Anlageformen im Vergleich zum Vorjahr ein wenig an Beliebtheit eingebüßt: Vor einem Jahr nutzten noch 53 Prozent der Befragten das Sparbuch als Geldanlage, 44 Prozent das Girokonto und 37 Prozent den Bausparvertrag.

Investmentfonds und Aktien konnten hingegen in der Gunst der Sparer zulegen. Fonds nutzen aktuell 22 Prozent der Befragten, Aktien 16 Prozent. Vor einem Jahr hatten 19 Prozent Anteile von Investmentfonds und 13 Prozent Aktien.

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