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Wer in Gold investiert, sollte nur einen Teil seines Vermögens dafür zur Seite legen. Foto: Andrea Warnecke

Vermeintliche Sicherheit - Goldanteil im Depot begrenzen

Gold galt Anlegern lange als sicherer Hafen. Doch jetzt verkaufen viele Investoren das Edelmetall. Kleinanleger muss das aber nicht beunruhigen. Denn der Goldpreis schwankt immer.

Stuttgart (dpa/tmn) - Gold glänzt. Allerdings sollten Anleger sich nicht zu sehr von diesem Glanz blenden lassen. Denn auch diese Anlageform ist nicht ganz ohne Risiko.

"Gold wirft keine Zinsen ab", erklärt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. "Rendite erzielen Anleger nur über den Preis." Und der kann durchaus deutlich schwanken: Kostete eine Feinunze (etwa 31 Gramm) 2011 noch gut 1900 US-Dollar (rund 1721 Euro), liegt der Preis derzeit bei gut 1100 Dollar (997 Euro).

Anleger sollten deshalb nur einen Teil ihres Vermögens in das Edelmetall investieren. "Als Beimischung für ein Depot kann es sich allerdings lohnen", findet der Verbraucherschützer. Denn grundsätzlich gilt: Verschiedene Geldanlagen entwickeln sich in der Regel auch unterschiedlich. Das heißt: Sinken zum Beispiel Aktienkurse kann ein gleichbleibender Goldpreis für Stabilität bei den gesamten Anlagen sorgen. "Mehr als 10 Prozent ihres Vermögens sollten Sie aber nicht investieren", rät Nauhauser. 

Wer Goldmünzen oder Barren erwerben möchte, kann das in seiner Bankfiliale tun. Über das Internet ist ebenfalls ein Ankauf möglich. Wichtig zu beachten: Wer physisches Gold kauft, muss es irgendwo lagern. Wenn die Münzen oder Barren zu Hause gelagert werden sollen, müssen sie sicher aufbewahrt werden. "Sie sollten das auch mit ihrer Versicherung besprechen", rät der Verbraucherschützer. Wer sein Gold zur Bank bringt, muss für ein Bankschließfach extra zahlen. Allerdings ist es dort in der Regel sicher aufgehoben. 

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