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Eine mit Wasser gefüllte Flasche, umgedreht in den Blumenkasten gesteckt, versorgt die Pflanzen, während der Hobbygärtner im Urlaub ist. Foto: Andrea Warnecke

Vor dem Urlaub Pflanzen die Flasche geben

Auch Hobbygärtner brauchen Urlaub. Wer seine Pflanzen für eine Weile alleine lässt, will sie gut versorgt wissen. Dafür gibt es praktische und unkomplizierte Lösungen.

Essen (dpa/tmn) - Keinen Pflanzen-Sitter für den Garten gefunden? Während Beetpflanzen und Sträucher sich ein paar Urlaubstage selbst aus dem Boden versorgen können, leiden besonders Balkonpflanzen unter der Abwesenheit ihrer Besitzer. Die Lösung: die Flasche geben.

Dazu wird eine Flasche mit Wasser gefüllt und kopfüber tief in den Topf gesteckt, erklärt das Blumenbüro in Essen. Zuvor wird der Deckel mit kleinen Löchern versehen. Im Topf entsteht eine Sogwirkung, und die Pflanze zieht sich nach Bedarf das Wasser.

Die Alternative sind ein Eimer Wasser und ein Bindfaden. Je ein Ende wird in den Eimer und die Erde gesteckt. Der Faden leitet das Wasser vom Eimer in das Substrat und versorgt die Pflanzen rund zwei bis drei Wochen lang. Wichtig: Der Eimer muss etwas erhöht zu den Pflanzkübeln stehen. Außerdem werden die Wurzelballen am besten kurz vor der Abreise in Wasser getaucht, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Am besten härten die Hobbygärtner ihre Pflanzen frühzeitig ab: Sie geben ihren Topfpflanzen vom Frühjahr an erst dann Wasser, wenn sie die ersten Anzeichen von Wassermangel zeigen. Wichtig ist auch der Standort während des Urlaubs: Die Pflanzen trocknen weniger aus, wenn sie an einem schattigen, windgeschützten Ort auf dem Balkon oder auf der Terrasse stehen. Gut ist auch, wenn mehrere Töpfe eng beisammenstehen - in diesem Umfeld ist die Luftfeuchtigkeit höher. Eine Schicht Rindenmulch verhindert das schnelle Abtrocknen der Feuchtigkeit im Substrat, auch auf den Beeten im Garten.

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