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Wenn der Chef beim Sparen hilft: Bei den vermögenswirksamen Leistungen kommt über einen längeren Zeitraum auch mit kleineren Beträgen einiges zusammen. Foto: Andrea Warnecke

Wann sich vermögenswirksame Leistungen lohnen

Nicht alle Arbeitnehmer setzen auf vermögenswirksame Leistungen. Dabei zahlt es sich langfristig aus, wenn der Chef beim Sparen hilft. Wie viel Rendite kommt auf diese Weise zusammen?

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Arbeitnehmer dürfen jährlich bis zu 480 Euro über vermögenswirksame Leistungen (VL) anlegen. Das entspricht 40 Euro im Monat, die häufig der Arbeitgeber komplett übernimmt.

Darauf weist die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften hin. Wie viel der Arbeitgeber zahlt, ist in der Regel im Arbeits- oder Tarifvertrag geregelt. 

Geringverdiener mit einem Jahreseinkommen unter 20 000 Euro können zusätzlich die staatliche Arbeitnehmersparzulage von 20 Prozent des eingezahlten Betrages erhalten. Diese muss jedes Jahr in der Steuererklärung beantragt werden. Die Laufzeit der VL-Verträge beträgt sieben Jahre. Auf die sechsjährige Spar-Phase folgt eine einjährige Ruhezeit. Während der Ruhezeit können Sparer bereits den nächsten Vertrag abschließen.

Über einen langen Zeitraum kann auch mit kleineren Beträgen einiges angespart werden. Ein Beispiel: Wer seit 1983 monatlich 40 Euro in einen Fonds mit deutschen Aktien einzahlte, erreichte nach 31 Jahren bis Ende 2014 (das sind fünf VL-Verträge hintereinander plus ein Jahr Wartezeit) im Durchschnitt einen Depotwert von rund 50 900 Euro. Eingezahlt wurden 14 400 Euro. Das entspricht einer jährlichen Rendite von 7,3 Prozent.

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