Langfristiger Vertrag für Bierofka - „Nur der Anfang dieser positiven Entwicklung“

Langfristiger Vertrag für Bierofka - „Nur der Anfang dieser positiven Entwicklung“
+
Bei einer Bewerbung kommt es vor allem auf den Lebenslauf an. Jobanwärter sollten ihn daher mit besonders großer Sorgfalt verfassen. Foto: Jens Schierenbeck

Lücken und unnötige Informationen

Was im Lebenslauf gar nicht geht

Viele Personaler achten bei Bewerbungen vor allem auf den Lebenslauf. Doch worauf kommt es darin an? Personaler Torsten Schneider hat Hunderte Bewerbungen gelesen. Er erzählt, was er gar nicht mehr sehen will.

Berlin (dpa/tmn) - Bewerber sollten im Lebenslauf nur Praktika und Nebenjobs angeben, die Bezug zur Stelle haben. "Viele geben einfach alles an, was sie irgendwann einmal gemacht haben", sagt Torsten Schneider vom Bundesverband der Personalmanager.

Gebe es keinen Zusammenhang zur Stelle, seien das jedoch überflüssige Informationen. Im schlimmsten Fall ist der Lebenslauf dadurch überfrachtet, und beim Personaler entsteht der Eindruck, dass der Bewerber sich nicht auf das Wesentliche beschränken kann. Ebenfalls verzichtbar seien Angaben zum Beruf der Eltern sowie zum Familienstand.

Ein absolutes Tabu im Lebenslauf seien Rechtschreibfehler, sagt Schneider. Leider komme das immer noch vor. Entdeckt er das in einem Lebenslauf, sortiere er den Kandidaten sofort aus. Bewerber sollten das Dokument also mehrmals lesen und es zur Sicherheit von Familie oder Freunden gegenchecken lassen.

Minuspunkte gebe es für einen Kandidaten, dessen Kontaktdaten im Lebenslauf fehlen. Die Adresse sowie E-Mail- und Telefondaten sollten mindestens vorhanden sein. Immer noch sehe er in den Kontaktdaten skurrile E-Mail-Adressen. Das kann zum Beispiel "LittleMissSunshine91@yahoo.de" sein. So etwas gehe bei Bewerbungsunterlagen nicht.

Haben Bewerber zeitliche Lücken im Lebenslauf - etwa zwischen zwei verschiedenen Jobs -, sollten sie diese unbedingt erklären. Die schlechteste Variante sei, gar nichts zu schreiben, sagt Schneider. Dann gingen viele Personaler automatisch davon aus, dass ein Thema verheimlicht werden muss. Besser sei deshalb, dort etwas zu schreiben.

Dem Lebenslauf kommt bei einer Bewerbung besonderes Gewicht zu: Laut einer Umfrage des Jobportals Staufenbiel Institut und der Unternehmensberatung Kienbaum checken drei von vier Personalern (75 Prozent) bei Bewerbungen als Erstes den Lebenslauf.

"LittleMissSunshine91@yahoo.de"

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

So werden Sie braune Ablagerungen in der Toilette im Nu los
Um diese Hausarbeit reißt sich wirklich keiner - das Kloputzen. Doch wenn braune Ablagerung die Toilette verunreinigen, muss Hand angelegt werden. Wir haben Tipps.
So werden Sie braune Ablagerungen in der Toilette im Nu los
Mitarbeiterin enthüllt: Wenn Sie das an der Kasse tun, outen Sie sich als arm
Ulrike Schwerdhöfer sitzt seit 43 Jahren täglich an der Kasse des Supermarkts Rewe. Dadurch hat sie sehr viel über ihre Kunden gelernt. Besonders über deren Kontostand.
Mitarbeiterin enthüllt: Wenn Sie das an der Kasse tun, outen Sie sich als arm
Eltern beobachten ihre Tochter über Baby-Monitor - plötzlich bewegt sich etwas
Eigentlich wollte sich ein Ehepaar nur ein süßes Video der Tochter ansehen - doch dann fällt ihnen etwas Unheimliches daran auf.
Eltern beobachten ihre Tochter über Baby-Monitor - plötzlich bewegt sich etwas
Android-Smartphone beim Discounter im Angebot: Lohnt sich der Kauf?
Auch diesen Donnerstag erscheint der neue Aldi-Prospekt mit zahlreichen Schnäppchen. Dieses Mal als Angebot ganz vorn dabei: Gin. Doch lohnt sich der Kauf?
Android-Smartphone beim Discounter im Angebot: Lohnt sich der Kauf?

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.