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Fühlen sich Mütter ausgebrannt, sollten sie sich frühzeitig an eine Vertrauensperson wenden. Im Zweifelsfall ist professionelle Hilfe erforderlich. Foto: Patrick Pleul

Gesundheitsrisiko

Wegen zu vieler Aufgaben droht Müttern Burn-out

Morgens ins Büro, nachmittags um die Kinder kümmern, abends den Haushalt erledigen - so sieht der Alltag vieler Mütter aus. Zeit zur Erholung bleibt da selten. Ein Burn-out scheint vorprogrammiert. Wer überlastet ist, sollte sich rechtzeitig Hilfe suchen.

Hamburg (dpa/tmn) - Mütter übernehmen im Alltag oft mehrere Rollen: Sie sind verantwortlich fürs Kind, gleichzeitig Partnerin und berufstätige Frau. In der Folge fühlen sich viele ausgebrannt.

Typisch für einen Burn-out sind körperliche Beschwerden wie Kraftlosigkeit, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen oder Schlafstörungen, erklärt Hans Hartmann in der Zeitschrift "Brigitte Mom" (Ausgabe 1/2018). Er ist Psychiater und ärztlicher Leiter einer Mutter-Kind-Klinik in Plön. Seelisch machen sich die Symptome durch Ängste, Reizbarkeit, Ungeduld oder depressive Verstimmungen bemerkbar.

In einem ersten Schritt sollten Mütter das Gespräch mit vertrauten Personen wie dem Partner, der Freundin oder der Mutter suchen. Außerdem ist professionelle Hilfe wichtig - beim Hausarzt, Facharzt, Psychotherapeuten oder bei kommunalen Familien-Beratungsstellen. Ein Arzt kann dann individuell entscheiden, ob eine Krankschreibung nötig ist, eine psychotherapeutische Mitbehandlung oder eine Mutter-Kind-Kur.

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