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Hereinspaziert zum "Adventskalender der Begegnungen"!

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Alles ist vorbereitet: Gabriela Karasz empfängt heute von 17 bis 19 Uhr Poinger Bürger zum Adventskalender. foto: dul
Alles ist vorbereitet: Gabriela Karasz empfängt heute von 17 bis 19 Uhr Poinger Bürger zum Adventskalender. foto: dul

Poing - Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr wird der „Adventskalender der Begegnungen“ in Poing heuer wiederholt. Initiatorin Gabriela Karasz öffnet am 1. Dezember das erste Türchen.

Eine Familie, die beim diesjährigen "Adventskalender der Begegnungen" mitmachen wollte, habe sie aufs nächste Jahr vertrösten müssen, erzählt Gabriela Karasz. So groß sei im zweiten Jahr der Andrang auf den Adventskalender gewesen, bei dem jeden Tag bis Heiligabend eine andere Familie, Institution, Galerie oder ein Geschäft die Türen öffnet.

Vergangenes Jahr, anlässlich der 1150 Jahr-Feier der Gemeinde Poing, hatte Karasz den Versuch für diese ungewöhnliche Form des Adventskalenders gestartet. Mit Erfolg: Die heute 60-jährige Poingerin hatte alle 24 Tage bis Heiligabend besetzen können.

Heuer sei die Resonanz im Vorfeld noch größer gewesen, berichtet Gabriela Karasz, die seit etwa 30 Jahren in Poing lebt. "Ich habe mich sehr gefreut, dass beim Infoabend rund 15 Leute da waren", erzählt sie. Etwa die Hälfte davon sei neu gewesen, die andere Hälfte war schon bei der Premiere im vergangenen Jahr dabei.

Die Initiatorin macht am heutigen 1. Dezember den Anfang: Sie lädt zu sich in die Markomannenstraße 15a nach Poing-Süd ein. "Die Besucher dürfen sich auf eine neue Situation freuen", verrät sie. Vergangenes Jahr hatte sie die Gäste, etwa 50 an der Zahl, ins Haus gelassen. Heuer rechnet Gabriela Karasz mit noch mehr Besuchern, weshalb sie die Garage und den Vorplatz leergeräumt und dekoriert hat. "Es wird Schmalzbrote, Stollen, Süßes, Glühwein, Punsch geben", kündigt sie an. Und natürlich zwei Stunden, von 17 bis 19 Uhr, Zeit zum Ratschen und Kennenlernen. Das sei das Wichtigste und Schönste am "Adventskalender der Begegnungen".

Von den 24 Tagen sind neun mit neuen Teilnehmern besetzt, der Rest sind Familien und Geschäftsleute, die bereits 2011 dabei waren. "Für mich ist es erstaunlich und erfreulich, dass viele Privatleute mitmachen", sagt Gabriela Karasz. Was sich hinter den einzelnen Adventstürchen verbirgt und was präsentiert wird, sei jedem selbst überlassen.

Nur eines ist bei allen gleich: Ein leuchtender Stern, der die jeweilige Begegnungsstätte schon von Weitem sichtbar macht.

von Armin Rösl

In der Printausgabe der Ebersberger Zeitung am 1. Dezember lesen Sie, welche Türchen in den nächsten geöffnet werden.

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