Glühwein
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Glühwein-Fans sollten auch Glögg, das Wintergetränk aus Skandinavien, unbedingt probieren. (Symbolbild)

Traditionelles Rezept

Vergessen Sie Glühwein – schwedischer Glögg ist das perfekte Heißgetränk für den Winter

  • Maria Dirschauer
    vonMaria Dirschauer
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Ein Highlight in der Vorweihnachtszeit sind die Heißgetränke: Glühwein, Feuerzangenbowle, Lumumba. Auch Schweden hat ein leckeres, würziges Getränk zu bieten: Den Glögg.

Haben Sie schon mal von Glögg gehört oder es auf einem Weihnachtsmarkt* probiert? Das süß-würzige Heißgetränk Glögg ist Schwedens saisonale Glühwein-Variante. Glögg wird oft als Weihnachtsgetränk genossen und bedeutet „glühende Glut“. Dieser Punsch verspricht gute Laune in einer dampfenden Tasse und begeistert mit würzigen Aromen, Gewürzen und warmem Wein. Da gerade die Reise nach Schweden schwierig ist und die meisten Weihnachtsmärkte ausfallen, zeigen wir Ihnen, wie Sie den schwedischen Glögg ganz einfach zuhause selber machen können.

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Rezept für Glögg: Diese Zutaten brauchen Sie für die schwedische Glühwein-Variante

Viele europäische Länder haben ihre eigenen leckeren Versionen von Glühwein. Die schwedische Variante sorgt mit einem großzügigen Schuss Bourbon oder Wodka und den zusätzlichen Aromen von Kardamomkapseln für Aufsehen. Ungewöhnlich und anders als beim deutschen Glühwein: Jeder Tasse vom traditionellen Glögg werden blanchierte, gestiftelte Mandeln und Rosinen hinzugegeben.

  • 1 Flasche Rotwein
  • 350 ml Bourbon oder Wodka (optional)
  • 65 g Zucker
  • 2 EL abgeriebene Orangenschale
  • 2 EL Rosinen plus 1 TL zum Servieren
  • 1 EL Kardamomkapseln
  • 2 EL Ingwer (frische Wurzel, in Scheiben geschnitten)
  • 1 Stange Zimt
  • 8 Nelken
  • 2 EL Mandeln (blanchiert und gestiftelt)
  • Orangenscheiben zum Garnieren

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Gute Rotweine schmecken auch im Glögg.

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Rezept für schwedischen Glögg: So machen Sie die Glühwein-Variante

  1. Geben Sie Wein, Bourbon oder Wodka (falls Sie ihn verwenden), Zucker, Orangenschale, Rosinen, Kardamom, eine Scheibe Ingwer, Zimtstange und Nelken in einen großen Topf.
  2. Erhitzen Sie alles auf 77 °C (prüfen Sie die Temperatur mit einem Thermometer!) und lassen Sie es für zwei Minuten köcheln.
  3. Nehmen Sie den Topf vom Herd und lassen Sie den Glögg für eine Stunde ziehen.
  4. Gießen Sie den Glögg durch ein Sieb in ein anderes Gefäß, um die Früchte und Gewürze zu entfernen.
  5. Dann erhitzen Sie den Punsch wieder vorsichtig, nicht kochen!
  6. Zum Servieren geben Sie den Glögg in Tassen oder Teegläser, fügen jeweils ein paar Rosinen und Mandeln hinzu und garnieren mit einer Orangenscheibe.

Das Praktische am Glögg: Sie können ihn vorbereiten, dann abkühlen und stehen lassen – oder sogar für längere Zeit im Kühlschrank aufbewahren. Wenn Sie ihn dann servieren möchten, einfach kurz auf dem Herd aufwärmen. Wenn Sie eine alkoholfreie Variante probieren möchten: Ersetzen Sie Rotwein und Bourbon/Wodka mit Trauben- und Apfelsaft.

Glögg ist das perfekte Heißgetränk an Weihnachten oder auch schon vorher im Advent. Sie können sich damit prima schnell aufwärmen, wenn es draußen kalt und nass ist. Skål („Prost“ auf Schwedisch)! (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Das große Wein-ABC für Einsteiger

Anbaugebiet - In Deutschland gibt es 13 Anbaugebiete für Wein. Das größte geschlossene Anbaugebiet für Riesling liegt an der Mosel. Weitere wichtige Weingebiete sind Franken, Rheingau, die Hessische Bergstraße und Sachsen.
Barrique - Das Barrique-Fass (barrique franz. für Fass) besteht aus Eichenholz. In ihm lagert der Wein nach der Gärung und entwickelt so sein typisches Aroma. Barrique-Lagerung lohnt sich aber erst bei Weinen des mittleren Preissegments. Alternativ reifen Weine in herkömmlichen Weinfässern oder Tanks.
Dekantieren - Weinkenner dekantieren Rotwein, um den bitter schmeckenden Bodensatz vom Wein zu trennen. Dazu gießen sie den edlen Tropfen in eine bauchige Karaffe. Ein weiterer Grund: Beim dekantieren entfaltet sich durch Sauerstoff das Aroma des Weins besser.
E wie Etikett - Jeder Weinbehälter unter 60 Litern muss mit den wichtigsten Informationen zum Wein ausgezeichnet sein. Dazu zählen Qualitätsstufe, Alkoholgehalt, Abfüller oder ob Sulfite enthalten sind.
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