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Ragt der Weihnachtsbaum über einen Meter aus dem Kofferraum, müssen Autofahrer ihn beispielsweise mit einer Fahne oder einem Schild kennzeichnen. Foto: Tobias Hase

Sicher zur Bescherung

Weihnachtsbaum mit dem Auto transportieren

Auch wenn Autofahrer nur einmal im Jahr einen Weihnachtsbaum transportieren, sollten sie dabei auf genügend Sicherheit achten. Denn löst sich der Baum, kann es zu einem tödlichen Unfall kommen. Ein ADAC-Experte erklärt, wie man das verhindert.

München (dpa/tmn) - Nur fest mit Spanngurten verzurrt sollten Autofahrer ihren Weihnachtsbaum auf dem Dachgepäckträger transportieren. Ansonsten könne er bei einem Bremsmanöver zu einem tödlichen Geschoss werden, sagt Volker Sandner vom ADAC. Einfache Gummiexpander reichten dafür nicht aus.

Bei einem Aufprall mit 50 km/h fliege damit etwa ein rund 30 Kilo schwerer Baum über die Motorhaube des Autos, wie Crashtests des ADAC zeigten. Wenn Ladung nicht richtig gesichert ist, drohen außerdem mindestens 60 Euro Bußgeld plus ein Punkt in Flensburg.

Das abgesägte Baumstammende sollte immer nach vorn in Fahrtrichtung zeigen, die Spitze nach hinten. Das verhindert, dass die umwickelten Äste zum Windfang werden.

Muss der Baum in den Kofferraum, legt man kleine Exemplare am besten quer hinein. Größere kommen mit umgeklappter Rückenlehne ins Auto. "Auch dann ist der Baum zu verzurren, ähnlich wie am Dach in Längs- und Querrichtung", rät Sandner. Muss der Baum aufgrund seiner Länge aus dem Kofferraum herausragen, brauchen ihn die Autofahrer bis zu einem Meter Überhang nicht zu kennzeichnen.

Darüber hinaus bis zum maximal erlaubten Überhang von 1,50 Meter müssen sie ihn markieren. Etwa durch eine hellrote, mindestens 30 mal 30 Zentimeter große, durch eine Querstange auseinander gehaltene Fahne. Wer das nicht macht, riskiert 25 Euro Bußgeld. "Die Rückleuchten des Fahrzeuges müssen erkennbar bleiben", sagt Sandner.

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