Starkes Erdbeben vor der Küste Alaskas - Tsunami-Warnung

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Klappe auf, Baum hinein? So einfach geht das nicht. Den Weihnachtsbaum ohne Netz zu transportieren, ist keine gute Idee. Foto: Jens Schierenbeck

Weihnachtsbaum-Transport mit dem Auto - Typische Fehler

Bonn (dpa/tmn) - Der Fahrer sieht die Straße vor lauter Zweigen nicht mehr. Die Rücklichter sind verdeckt. Oder der Baum rutscht beim Bremsen an der Ampel vom Dach: Beim Transport des Weihnachtsbaums kann einiges schiefgehen. Hier die fünf häufigsten Fehler.

Wer den Weihnachtsbaum beim Transport mit dem Auto nicht richtig sichert, riskiert einen Unfall. "Bei einer Vollbremsung kann der Baum bereits bei 30 km/h zum gefährlichen Geschoss werden", warnt Sven Rademacher vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). Dann verdeckt der Baum einem entweder die Sicht oder kracht in ein anderes Auto. Und das sind die fünf häufigsten Fehler:

1. Verkehrt herum aufs Dach: Die Spitze des Baumes muss nach hinten zeigen und nicht umgekehrt. Der Grund: "So reißt der Fahrtwind keine Äste ab", erklärt Rademacher. Das würde nämlich nicht nur den hübschen Baum zerstören, sondern auch Verkehrsteilnehmer gefährden.

2. Ungesicherte Überlänge:Wer den Baum auf der umgeklappten Rückbank transportieren möchte, muss sich an bestimmte Sicherheitsregeln halten. Ragt der Baum 1 Meter oder mehr über das Fahrzeugheck hinaus, muss die Spitze mit einem roten, mindestens 30 mal 30 Zentimeter großen Tuch gekennzeichnet werden. Im Dunkeln kommt ein rotes Licht hinzu. Der Baum darf höchstens 1,5 Meter überstehen.

3. Schlechte Befestigung: Mit ein paar Gummibändern ist es nicht getan. "Stattdessen wird der Baum mit Spanngurten direkt am Stamm und dem Dachgepäckträger festgezurrt", sagt Rademacher. Außerdem darf der Baum nicht direkt auf das Autodach geschnallt werden. Ein Transportgestell ist Pflicht.

4. Kein Netz:Fahrer, die vor lauter Ästen und Nadeln die Fahrbahn nicht mehr sehen, haben etwas falsch gemacht. Um den Baum gehört ein Netz - egal ob auf dem Dach oder im Auto. Denn der Christbaum auf dem Dach darf weder vorne noch an den Seiten überstehen. "Zusätzlich dürfen Blinker oder Scheinwerfer nicht verdeckt sein, wenn der Baum aus dem Kofferraum ragt", betont Rademacher. Und auch im Innenraum sollte er das Sichtfeld nicht einschränken.

5. Wagen zu klein: Was nicht passt, wird passend gemacht - dieses Motto sollten Autofahrer sich beim Baumtransport nicht zu eigen machen. Denn wenn der Baum nicht passt, sollte er nicht mit roher Gewalt ins Auto gequetscht werden. Das ruiniert nicht nur den Baum, sondern versperrt auch die Sicht. Rademacher rät: "Ist der Baum einfach zu groß für das Auto, sollten Autofahrer sich für den Transport ein größeres Fahrzeug besorgen."

Video zum ADAC-Crashtest auf Youtube

Wie schnell ein unzureichend befestigter Weihnachtsbaum zum Geschoss wird, zeigte ein Crashtest des ADAC: Beim Frontalaufprall mit 50 km/h konnten Expander den 32 Kilogramm schweren Baum nicht zurückhalten, im hohen Bogen flog er über die Motoraube hinaus. Mit handelsüblichen Spanngurten gesichert, bleibt der Baum in einem zweiten Crashversuch auf dem Autodach.

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