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Welche Signale für Windel-Aus sprechen

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Zeitpunkt fürs Töpfchen: Welche Signale für Windel-Aus sprechen
Wenn das Töpfchen ins Spiel kommt, sollten Eltern kein großes Ding daraus machen und etwa Freudentänze vollführen oder Gummibärchen als Belohnung für ein gelungenes Geschäft verabreichen. © Mascha Brichta/dpa Themendienst/dpa-tmn

Manche Kinder gehen schon mit 13 Monaten aufs Töpfchen, andere werden mit 33 Monaten trocken. Eltern sollten nicht drängeln, aber unterstützen. Das geht besser, wenn sie die Signale richtig deuten.

Hamburg - Ist das Kind soweit, das Töpfchen oder den Toilettenaufsatz auszuprobieren? Eltern erkennen das daran, dass die Kleinen das Interesse an der Windel und den Inhalt in ihrer Sprache benennen. Das sehen die Kinderexperten der Zeitschrift „Eltern“ (Ausgabe 3/2022) als wichtiges Signal für den Beginn des Ausschleichens der Windel.

Weitere Signale können sein, wenn das Kind etwa selbst merkt, dass gerade etwas in die Windel geht, dabei zum Beispiel das Gesicht konzentriert verzieht oder sich in eine Ecke zurückzieht. Das seien erste Anzeichen für die Blasen- und Schließmuskelkontrolle.

Töpfchentraining eher nebenbei

Wenn dann das Töpfchen ins Spiel kommt, sollte man kein großes Ding daraus machen. Weder mit Freudentänzen und Gummibärchen als Belohnung für ein gelungenes Geschäft noch mit ständigem Erinnern wie „setz' dich doch“ oder „bleib' jetzt sitzen“. Denn das treibe den Kindern die Neugier aus. Besser sei es, den Topf einfach aufgebaut im Zimmer stehen zu lassen oder die Tür zur Toilette offen zu lassen - damit habe das Kind jederzeit Zugriff.

Nicht zu unterschätzen sei auch die Vorbild-Funktion: Einfach Tür offen lassen oder das Kind mit ins Bad nehmen, wenn man selbst muss. So mache man das Thema interessant und Kinder lernen durch Nachahmung. Die Kleinen fühlten sich gleich größer, wenn sie anfangen, das Gleiche zu tun wie Erwachsene, interpretieren die „Eltern“-Experten. dpa

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