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Bei der Rasenpflege gilt es einige Dinge zu beachten.

No-Gos

Achtung! Diese Fehler schaden Ihrem Rasen

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Wenn des Nachbars Rasen schöner und grüner sprießt als der eigene, wird so mancher blass vor Neid. Vielleicht haben Sie ja einen der folgenden Fehler gemacht?

Der Rasen ist kahl, von Unkraut überwuchert oder gelblich verfärbt? Mit diesem Problem kämpfen zahlreiche Gartenbesitzer in Deutschland. Doch woran liegt es, dass das saftige Grün nicht sprießen will?

Der Rasen wurde zu kurz gemäht

Ein Fehler, der vielen Gartenbegeisterten schon einmal passiert ist: Bei der Rasenpflege hat man es zu geht gemeint und die saftigen Halme ganz einfach zu kurz abgemäht. Dabei schadet dies dem Gras gerade in Trockenzeiten – es macht ihn anfällig für Sonneneinstrahlung, was zu braunen Halmen oder gar zu Kahlstellen führt. Über diese freut sich dann besonders das Unkraut: Hornklee wächst beispielsweise bei großer Lichteinstrahlung extrem gut.

Lassen Sie dem Rasen stattdessen eine Länge von drei bis vier Zentimetern. Ab sieben oder acht Zentimetern Länge lohnt sich ein erneuter Schnitt.

Der Rasen wurde zur falschen Zeit gesät

Damit der Rasensamen gut gedeihen kann, braucht er Temperaturen zwischen 14 bis 25 Grad und sollte mit einem Rechen bis zu einem halben oder ganzen Zentimeter in den Boden eingearbeitet werden – das erklärt die Bayerische Gartenakademie. Deshalb wichtig: Beginnen Sie mit der Aussaat nicht vor Mitte April.

Der Rasen wurde nicht richtig bewässert

Laut der Bayerischen Gartenakademie ist die ausreichende Bodenfeuchte das A und O für einen gepflegten Rasen. Vor allem frisch gesäte Samen sind leicht vom Austrocknen bedroht und brauchen deshalb mehrmals täglich ein bis drei Liter Wasser pro Quadratmeter.

Ist der Rasen „ausgewachsen“, hat also Wurzeln gebildet, reicht eine zwei- bis dreimalige Bewässerung pro Woche. Allerdings benötigen Sie dann fünf bis zehn Liter für jeden Quadratmeter.

Sie haben den Rasen zur falschen Zeit gemäht

Der ideale Zeitpunkt für den ersten Rasenschnitt des Jahres ist im April – danach sollte regelmäßig zum Rasenmäher gegriffen werden, um das Wachstum der Halme anzuregen.

„Dabei ist es wichtig, den Rasen zu bestimmten Zeiten nicht zu kurz zu schneiden, zum Beispiel nach dem Urlaub, wenn das Gras sehr lang war“, erklärt Rasenexperte Christian Engelmann gegenüber AL-KO. „Hier sollte man schrittweise vorgehen: Beim ersten Mähen die Schnitthöhe des Mähers auf acht Zentimeter und erst beim zweiten Mal auf die gewohnten vier bis fünf Zentimeter.“

Rasen: Vergessen zu Düngen?

Regelmäßiges Mähen ist zwar gut für das Wachstum, aber zugleich raubt es dem Rasen wichtige Nährstoffe: „Deshalb sollte man ihn sechs bis acht Wochen nach dem ersten Schnitt düngen.“, meint Engelmann. Danach jeweils im Sommer und im Herbst noch einmal.

Sie düngen den Rasen mit der Hand?

Dann sollten Sie das lieber lassen. Düngekörnchen verteilen sich über das Auswerfen nur unregelmäßig auf der Rasenfläche – die bessere Wahl wäre ein Düngewagen.

Hier erfahren Sie außerdem, wann das Vertikutieren Ihres Rasens sinnvoll ist. Lesen Sie hier, warum Sie Ihren Garten mit einem Trinkglas sprengen sollten.

Auch interessant: Dieser Mann mäht sogar während eines Tornados seelenruhig seinen Rasen.

Von Franziska Kaindl

Sehr schnell zum grünen Garten: Gestalten mit Turbopflanzen

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