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Wer früh vorsorgt, hat später ausgesorgt

Altersvorsorge mit Immobilien ist in Ballungsgebieten eine sichere Sache

Vorsorge und Fürsorge

Solange in einer Region Zuzug herrscht, steigen auch Immobilien im Wert weiter.

Die eigenen vier Wände stehen bei den Deutschen nach wie vor hoch im Kurs. Ein klassischer Zeitpunkt für den Erwerb ist die Familiengründung. Ein eigenes Haus etwa bietet mehr Platz, allein die Eltern entscheiden, wann das Toben der Kleinen zu laut wird. Daneben gilt die Immobilie als solide Altervorsorge: Ist das Haus bis zum Ruhestand abbezahlt, wirkt die Mietersparnis wie eine Zusatz-Rente.

Super-Zinsen machen Erwerb leichter

 

Das Zinsniveau für den Sprung ins Eigenheim ist derzeit günstig. Entscheidend für die Finanzierung ist aber das Gesamtpaket. Welche monatliche Belastung möglich und sinnvoll ist, muss auf die individuelle Lebenssituation eines Haushaltes abgestimmt sein. Schnelltilgerdarlehen sichern Niedrigzins Bei nach wie vor historisch günstigem Zinsniveau passen am besten so genannte Schnelltilgerdarlehen mit langer Laufzeit. Sie werden innerhalb der Zinsfestschreibung vollständig zurückgezahlt, der Zinssatz bleibt gleich. Darlehen mit einer Zinsbindung von 20 Jahren kosten zwar etwas mehr Zins als die mit beispielsweise fünf Jahren (aktuell 1,5 Prozent) geben allerdings Kalkulationssicherheit bis zur Schuldenfreiheit. Immobilienbesitz ist Fürsorge für jetzt Die eigenen vier Wände sind nicht nur eine sichere Altersvorsorge für den Ruhestand. Sie geben vor allem Familien Sicherheit vom ersten Tag des Umzugs an. Hier gibt es keine unerwarteten Mieterhöhungen, keinen Stress mit dem Vermieter und keine Eigenbedarfskündigung. Wer ein Darlehen langfristig abschließt, zahlt bis zur letzten Schlussrate jeden Monat den gleichen Betrag an die Bank. Wohnen wird damit nicht teurer, sondern günstiger. Denn während bei den Mietern die Lohnerhöhungen regelmäßig von den Mieten aufgefressen werden, senken sie für Eigentümer die Aufwendungen fürs Wohnen. Ein klug geplantes Eigenheim ist auch Wohnbevorratung für die ganze Familie auf lange Zeit. Dazu muss natürlich die Größe und die Lage stimmen, wenn aus dem Kinderzimmer eine Studentenbude werden soll. Ein Idealfall ist das Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung, die auch als Gästezimmer oder für Pflegepersonal Im Fall der Fälle Verwendung finden kann. Auch vermieten ist eine Option. Der Vorteil dabei: In Häusern mit zwei Wohnungen, von denen eine der Vermieter selbst bewohnt, hat er ein Sonderkündigungsrecht. Wenn er sich mit seinem Mieter nicht mehr versteht, kann er ohne Angabe von Gründen fristgerecht kündigen und der Mieter kann nichts dagegen tun.

Immobilienbesitz im Rentenalter

 

Der finanzielle Vorteil eines Eigenheims kann im Ruhestand beachtlich sein. Im Normalfall sind die eigenen vier Wände dann abbezahlt und es fallen nur noch die Unterhaltskosten und die Betriebskosten an. Dieser Vorteil ist nicht zu unterschätzen. Denn in den letzten Jahrzehnten hat sich das Verhältnis Wohnkosten zu anderen Lebenshaltungskosten auf den Kopf gestellt: In den Sechziger Jahren etwa betrug der Anteil der Wohnkosten am monatlichen Haushaltsbudget gerade mal zehn Prozent. Heute geben viele Haushalte 50 Prozent dafür aus, Rentner oft noch viel mehr.

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