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Auberginen brauchen viel Wärme, damit sie so schön gedeihen wie hier. Foto: Rainer Jensen

Auberginen dürfen ins unbeheizte Gewächshaus

Es ist eine gute Zeit für Freunde der mediterranen Küche, die die Zutaten gerne selbst züchten: Die recht empfindliche Auberginenpflanze darf ins unbeheizte Gewächshaus. Beim Einpflanzen sollte man diese Tricks beachten.

Berlin (dpa) - Sie ist ein Klassiker der mediterranen Küche und liebt die Wärme - im Gewächshaus wächst die Aubergine (Solanum melongena) auch bei uns. Sie darf nun im unbeheizten Glashaus gepflanzt werden.

Beim Setzen der Jungpflanzen rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin, darauf zu achten, die Auberginenpflanzen tief genug zu setzen. Denn auch am Stängel bilden sich Wurzeln. Außerdem sollte der Hobbygärtner am besten schon beim Einpflanzen einen Stützstab mit eingraben, an dem die Pflanze später befestigt werden kann.

Beginnt die Aubergine zu wachsen, müssen wie bei Tomaten überschüssige Triebe regelmäßig entfernt werden. Der BDG rät, drei bis vier Triebe wachsen zu lassen und alle weiteren an den Blattachsen zu entfernen. Werden die wachsenden Triebe am Stützstab hochgebunden, werden die Pflanzen rund einen Meter hoch.

Die ersten Früchte lassen sich in der Regel Ende Juli ernten. Eine seidig-matt glänzende Schale zeigt, dass die Auberginen reif sind. Im Zweifel lieber etwas früher als zu spät ernten: Die Früchte reifen problemlos nach.

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