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Slacklining ist meist kein Spaß für die Bäume.

Naturschutzbund informiert

Den Bäumen zuliebe: Beim Slacklining Baumschoner benutzen

Seiltanzen zwischen Bäumen - diese Trendsportart nennt sich Slacklining. Doch der Spaß hinterlässt seine Spuren an den Bäumen.

Beim Slacklining dienen in der Regel Bäume als Befestigung für die Gurte. Doch dabei gibt es ein Problem: Werden die Trainingsgeräte für den Trendsport unsachgemäß befestigt, kann das beim Baum Schäden verursachen.

Sind die Bäume nicht kräftig genug, kann die enorme Zuglast beim Slacklining, die unter anderem bei Sprüngen auf der Slackline entstehen, den Baum in Mitleidenschaft ziehen. Ein anderes Problem ist die Reibung, die an der Rinde entsteht: Wird das Seil direkt am Baum befestigt, kann das die Rinde abscheuern. Darauf weist die Fachgruppe Baumschutz des Naturschutzbund Deutschland (Nabu) in Hamburg hin.

Werden beim Baum aber die nährstoffführenden äußeren Schichten zerstört, wird die Versorgung der darüber liegenden Baumkrone unterbrochen. Bei einer Beschädigung rund um den Stamm kann der Baum sogar absterben. Außerdem haben holzzerstörende Pilze leichtes Spiel, wenn sie durch Wunden in der Borke eindringen können. Freizeitsportler sollten deshalb immer Baumschoner anbringen, bevor sie ihr Seil am Baum befestigen. Das schütze nicht nur die Bäume vor Schäden, sondern auch die Slackline, erklärt der Nabu.

dpa/tmn

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