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Vermeiden Sie diese vier Fehler – und Ihre Balkonpflanzen gedeihen

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Von: Franziska Kaindl

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Viele Blumen zieren einen Balkon vor gelber Hauswand.
Sie wollen, dass es im Frühjahr und Sommer schön auf dem Balkon blüht? Dann sollten Sie ein paar Tipps beachten. © Ines Nerlich/Imago

Ab dem Frühjahr bereiten Balkonpflanzen Hobbygärtnern eine große Freude. Damit das Blütenmeer aber anständig florieren kann, sollten Sie gängige Fehler vermeiden.

Bei Sonnenschein auf dem Balkon sitzen und das zarte Grün genießen – so stellen sich viele einen schönen, entspannten Frühlingstag vor. Bei der Balkonbepflanzung* sind aber ganz abgesehen von der individuellen Pflege, die eine Pflanze benötigt, noch ein paar Grundregeln zu beachten. Unbedachte Fehler können dazu führen, dass die Blumen nicht lange durchhalten.

Balkonpflanzen nach draußen stellen? Wann Sie noch abwarten sollten

Sobald im Frühjahr die Temperaturen zum ersten Mal über 15 bis 20 Grad steigen, wollen viele Hobbygärtner am liebsten schon ihre Balkonpflanzen nach draußen stellen. Hier sollten Sie sich aber gedulden: Bis zu den Eisheiligen am 15. Mai besteht nämlich immer die Gefahr, dass noch nächtliche Fröste eintreten – und die Blumen einfach erfrieren. Daher sollten Sie Ihren Balkonpflanzen erst nach diesem Stichtag ein Plätzchen im Freien genehmigen.

Balkonkasten nicht voreilig kaufen – worauf Sie achten müssen

Wenn die Blumen erst einmal gekauft sind, muss noch schnell ein schöner Balkonkasten her. Den sollten Sie aber nicht nach Schönheit auswählen, sondern danach, was für Ihre Pflanzen am ehesten geeignet ist. So sollten Sie sichergehen, dass er groß genug ist, um den Wurzeln genügend Platz zu bieten. Vermeiden Sie bei starker Sonneneinstrahlung auf Ihrem Balkon außerdem, einen schwarzen Behälter zu kaufen – dunkle Blumenkästen heizen sich nämlich auf, sodass das Wasser schneller verdunstet. Achten Sie überdies darauf, dass die Behälter über Löcher an der Unterseite verfügen. Hier läuft das Gießwasser ab, damit es nicht zu Staunässe kommt.

Balkonkasten nicht zu stark befüllen

Je mehr, desto besser gilt nicht unbedingt für Balkonpflanzen – besonders, wenn sie sich einen Kasten teilen müssen. Die Wurzeln brauchen genügend Platz, außerdem sollten die Blumen alle eine ähnliche Wuchshöhe haben. Ansonsten wird eine kleinere Pflanze überschattet und wird verdrängt. Als Faustregel gilt: Vier bis fünf Pflanzen haben in einem 80 Zentimeter langen Behälter Platz, sechs bis acht Pflanzen können Sie in einen 100 Zentimeter langen Kasten einpflanzen.

Verwenden Sie keine schmutzigen Balkonkästen

Vielleicht wundern Sie sich, dass Balkonkästen von Schmutz und Erde gereinigt werden sollen, wenn sowieso wieder neues Substrat hineinkommt. Wenn Ihre Pflanzen im Vorjahr allerdings von Schädlingen oder Krankheiten befallen waren, können sich die neuen Blumen anstecken. Reinigen Sie die Kästen also mit heißem Wasser oder legen Sie ihn in ein Wasserbad, in dem ein bisschen Essig enthalten ist.

Die falschen Blumen ausgewählt? Es droht Flaute

Nicht jede Balkonpflanze eignet sich für jeden Standort. Blumen, die auf einem Südbalkon florieren, könnten bei nördlicher Ausrichtung ein Problem bekommen – genauso umgekehrt. Daher ist es wichtig, dass Sie die Pflanzen passend zu ihrem geplanten Standort auswählen. Buntnesseln, Geranien oder Dahlien lieben zum Beispiel die Sonne, während Begonien, Funkien oder Fuchsien es lieber schattig mögen. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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