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Darum sollten Sie Bananenschalen nicht einfach entsorgen

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Von: Franziska Kaindl

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Nahaufnahme einer halb geschälten Banane vor einem grünen Blatt.
Bananenschalen können im Garten eine echte Hilfe sein. © imago-images

Bananenschalen landen bei uns meist, ohne weiter darüber nachzudenken, im Biomüll. Dabei kann Ihnen die Schale im Garten äußerst nützlich sein.

Hin und wieder landet bei uns etwas im Biomüll, dass eigentlich noch hervorragend weiterverwendet werden könnte – zum Beispiel Bananenschalen. Sie können sich nicht vorstellen, wozu diese noch dienen können? Wir erklären es Ihnen.

Bananenschalen nicht entsorgen – wertvolles Düngemittel

In einer getrockneten Schale einer reifen Banane finden sich etwa zwölf Prozent Mineralien, wie der BR informiert. Der größte Anteil entfällt mit zehn Prozent auf Kalium, bei den übrigen Mineralien handelt es sich um Magnesium und Calcium. Außerdem sind rund zwei Prozent Stickstoff und kleine Mengen an Schwefel vorhanden. Daher eignen sich Bananenschalen gut als Dünger für Ihre Gartenpflanzen. Bayern 1-Gartenexpertin Karin Greiner empfiehlt, für diesen Trick nur Schalen von Bio-Bananen zu verwenden. Da keine Pflanzenschutzmittel verwendet wurden, zersetzen sich diese besser.

Pflanzen düngen: So bereiten Sie die Bananenschalen vor

Wichtig ist es, dass sich die Bananenschalen im Boden schnell zerfallen können. Deshalb sollten Sie diese zuvor mit dem Messer in kleine Stücke teilen oder in einer Küchenmaschine klein machen. Am besten eignen sich dafür frische Schalen, da diese noch nicht so faserig sind. Die zerstückelte Bananenschale lassen Sie dann an einem luftigen Ort trocknen – bloß nicht in einem geschlossenem Gefäß oder einer Folie. Sonst fängt die Schale zu schimmeln an, wie Greiner warnt.

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Diese Pflanzen freuen sich über einen Bananenschalen-Dünger

Die fertig präparierten Bananenschalen-Stücke arbeiten Sie flach in den Wurzelbereich der Pflanzen ein. Vor allem Blütenstauden und Rosen freuen sich über den hohen Kalium-Anteil, der ihnen dabei hilft, gut durch den Winter zu kommen. Aufgrund des geringen Stickstoff-Gehalts ist eine Überdüngungen kaum möglich, wie Greiner informiert. 100 Gramm pro Pflanze seien eine gute Dosis. (fk)

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