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Rauchtabak enthält deutlich mehr Nikotin als Waldtabak. Foto: Daniel Karmann/Symbolbild

Beginn im September: Letzte Blütephase des Waldtabaks

Der Waldtabak hat einen verlockenden Duft. In den kommenden Wochen erleben die Blüten der Pflanze, die ursprünglich aus Südamerika stammt, ihre letzte wohlriechende Phase. Die Blätter sollten jedoch nicht geraucht werden.

Berlin (dpa/tmn) – Waldtabak (Nicotiana sylvestris) ist der Star der letzten lauen Sommernächte. Seine weißen Trompetenblüten verströmen ihren betörenden Duft vor allem nachts und in der Dämmerung. Im September geht seine Blüte in die letzte, duftende Phase.

Waldtabak enthält deutlich weniger Nikotin als der verwandte Rauchtabak und wächst auch langsamer. Und die Blätter seien nicht zum Rauchen geeignet, da sie giftig sind, warnt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin.

Als Zierpflanze ist der Waldtabak bei uns noch eher unbekannt, dabei ist er besonders für dunkle Gartenecken eine echte Bereicherung. Er liebt halbschattige Plätze und nährstoffreiche, feuchte Böden. Hier wird er stattliche eineinhalb Meter hoch.

Den Winter überlebt die Pflanze aus Südamerika bei uns nicht, aber sie lässt sich sehr einfach neu ziehen, erklärt der BDG. Ab März werden die Lichtkeimer im Haus ausgesät, nach den Eisheiligen Mitte Mai dürfen sie dann ins Beet. Ab Juli verzaubert sein schwerer Duft dann menschliche und tierische Nachtschwärmer.

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