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Für ein einzelnes Bett zahlen Mieter in San Francisco über 1.000 Euro im Monat.

USA

Ein Bett, keine Privatsphäre: Diese Unterkunft kostet Mieter über 1.000 Euro im Monat

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Horrende Mietpreise treiben Wohnungssuchende nicht nur in Deutschland in die Verzweiflung. In San Francisco zahlen Mieter über 1.000 Euro - für ein einzelnes Bett.

Dieses Problem ist nicht unbekannt: Der Wohnraum wird teurer, und das fast überall auf der Welt. Lösungsansätze stellen für manche Tiny Houses oder das Leben in Untermiete auf dem Schlafsofa dar - doch in den USA gibt es nun ein neues Phänomen: Es nennt sich Co-Living.

PodShare: 1.000 Euro für ein Bett - und Privatsphäre ist nicht vorhanden

Das Unternehmen PodShare hat dieses Modell entworfen und bereits einige Standorte in den USA - unter anderem San Francisco. Dort zahlen Mieter für einen Monat über 1.000 Euro Miete und erhalten dafür Zugang zu einem Bett, einem Schließfach und WLAN, wie CNN berichtet. Jedes Stockbett verfügt zudem über ein Regal und einen Fernseher, Hygieneartikel und Essen werden von der Unterkunft bereitgestellt. Doch eines bleibt außen vor: die Privatsphäre. Denn die Mieter teilen sich Gemeinschaftsküche, Aufenthaltsräume und auch Schlafräume - ähnlich einem Hostel.

Co-Living: Wohnungssuchenden bleiben oft keine andere Möglichkeiten

1.000 Euro für ein Einzelbett klingt im ersten Moment nach viel Geld - tatsächlich ist San Francisco aber die teuerste Stadt in den USA, was die Miete angeht. Eine Ein-Zimmer-Wohnung kostet hier im Schnitt 3.720 Dollar monatlich laut einer Analyse des Immobilienportals Zumper.

Auch interessant: Wohnen auf 24 Quadratmetern - so sieht es in einem Tiny House aus.

Deshalb nehmen viele Wohnungssuchende, Durchreisende oder Geschäftsreisende gerne die Möglichkeit wahr, sich ein Bett bei PodShare zu mieten. Oft ist es auch die einzige Option für diejenigen, die nicht die erforderlichen Finanzen und Kreditwürdigkeit vorweisen können. Darum verzichten sie gerne auf etwas Privatsphäre, nur um eine Bleibe zu haben.

Dabei bleiben die Mieter für nur eine Nacht, mehrere Wochen oder manchmal auch Monate - eine Unterkunft für immer scheint es also nicht zu sein. Das bestätigt Stephen T. Johnson, ein 27-jähriger Unternehmer, der PodShare nutzt im Gespräch mit CNN: "Ich denke, dass es für die meisten, die solche Wohnmöglichkeiten nutzen, eine Übergangsphase zu einem neuen Wohnverhältnis ist." Und für diesen Zweck sei es für ihn eine optimale Lösung.

Video: Hohe Mieten verschärfen die soziale Ungleichheit

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