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Bettwanzen in der Wohnung? So vertreibt man die Schädlinge

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Haben die Tierchen erstmal den Weg in die Wohnung gefunden, können sie rasch zum Ärgernis werden.

Sie sind ein wahrlich unliebsames Mitbringsel: Bettwanzen. Die Tierchen können zum Beispiel mit dem Reisekoffer nach dem Urlaub in die Wohnung gelangen. Dann haben viele Bewohner plötzlich ein Problem. Denn mit Hausmitteln allein wird man die Parasiten, die sich rund um den Schlafplatz, aber zum Beispiel auch in Spalten von Nachttisch oder Kommode oder hinter der Fußleiste im Schlafzimmer tummeln, meist nicht los.

Jemand sucht mit einer Taschenlampe ein Bett auf Bettwanzen ab.
Sind sie erstmal in die Wohnung gelangt, können Bettwanzen schnell zur Plage werden. (Symbolbild) © Pond5 Images/Imago

Bei einem Bett­wanzenbefall helfe nur ein professioneller Schädlingsbekämpfer, so das Fazit der Experten der Stiftung Warentest laut Test.deAllerdings muss man manchmal auf einen Termin warten, bis der Profi schließlich anrückt. Bestimmte Maßnahmen könnten in der Zwischenzeit zumindest Linderung verschaffen. Die Stiftung Warentest rät bei einem Befall von Bettwanzen in der Wohnung unter anderem zu folgenden Maßnahmen:

Was tun bei Bettwanzen in der Wohnung? Erste Maßnahmen

Bettwanzen daheim? Warum Hausmittel oft scheitern

Viele mögen zunächst versuchen, Bettwanzen mit Hausmitteln zu bekämpfen. Die meisten Hausmittel wirken aber nicht, so das Fazit vonseiten der Stiftung Warentest. Versucht man es zum Beispiel mit doppelseitigem Klebeband rings um die Bettpfosten, würden nur selten Wanzen hängen bleiben. Manche probieren es auch damit, das Bettgestell zu föhnen oder einen Dampfreiniger zu benutzen. Auch davon raten die Experten ab. Die heiße Luft könnte „tatsäch­lich einige Tiere töten“, heißt es auf Test.de. „Doch die Luft­wirbel könnten sie im Zimmer verteilen.“ Und dann hat man wiederum das Nachsehen.

Wie gelangen Bettwanzen in die Wohnung?

Woher stammen die Bettwanzen? Möglichkeiten gibt es viele. „Vor allem dort, wo sich viele Menschen begegnen und länger verweilen (zum Beispiel übernachten), kann sich ein Bettwanzenbefall etablieren und leicht verschleppt werden“, informiert das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf seiner Website. „Ein Bettwanzenbefall kann nicht durch Staubsaugen, Wäsche waschen oder Körperhygiene bekämpft oder vermieden werden“, so die Behörde. Bettwanzen würden „leicht verschleppt, daher sollte der ursprüngliche Wohnort und auch der Schlafplatz unbedingt beibehalten werden“, heißt es mit Blick auf die mögliche weitere Verbreitung unter anderem. Und: „Einen Befall mit Bettwanzen zu bekämpfen ist sehr aufwändig und gehört immer in die Hände eines geprüften und ausgebildeten Schädlingsbekämpfers.“

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Wie kann man Bettwanzen in der Wohnung vorbeugen?

Nach einem Urlaub oder Aufenthalt, wo man Bettwanzen vermutete, kann es helfen, die Klamotten zuerst in der Dusche auszuschütteln und bei 60 Grad zu waschen, bevor man sie wieder in den Schrank räumt, und den Reisekoffer auf die kleinen Tierchchen genau zu überprüfen. Sollte man Bettwanzen darin finden, ist es ratsam, direkt einen Fachmann aufzusuchen.

Für ein unangenehmes Gefühl dürften die Parasiten allemal sorgen. Bettwanzen saugen Blut, sie sondern dabei ein gerinnungshemmendes Sekret ab, das starken Juckreiz auslösen kann. Bei häufigen Stichen könnte es auch zu einer allergischen Reaktion kommen. Besser ist es, wenn die Plagegeister also so schnell wie möglich wieder aus der Wohnung verschwinden. Auch Milben können im Schlafzimmer lästig werden.

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