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Haarbürsten müssen nicht aus Tierhaaren bestehen. Es gibt auch Pinselfasern aus Bambus oder Kokospalmen. Foto: Gambarini Federico

Bürsten aus Borsten: Tierfreie Alternativen im Bad

Morgens greifen die meisten sorglos zu Bürste oder Kosmetikpinsel. Selten denkt einer darüber nach, woraus die Bürstenhaare bestehen. Manche stammen von Schweinen, andere sogar von Eichhörnchen. Nicht allen Menschen gefällt das. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen.

Stuttgart (dpa/tmn) - Vegetarier und Veganer sehen beim Einkauf erst auf die Inhaltsliste: Versteckt sich Fleisch oder Milch in dem Lebensmittel? Bei Kosmetikprodukten denken viele nicht daran. Doch: Auch Bürsten und Pinsel können tierische Bestandteile enthalten. Die Tierrechtsorganisation Peta gibt einen Überblick:

Kosmetikpinsel: Ganz feine Pinsel können Haare von Eichhörnchen, Mardern, Wieseln oder auch Ziegen enthalten. In gröberen Pinseln stecken manchmal Haare aus der Mähne oder dem Schweif von Pferden. Die Alternative: synthetische Materialien und Pinselfasern aus Bambus oder Kokospalmen.

Haarbürsten: Hier trifft man eventuell auf Borsten vom Wildschwein oder solche von langhaarigen Schweinen aus der Tierhaltung. Auch Haare von Ziegen sind hier teils vertreten. Die Alternativen: synthetische Fasern oder Pflanzenborsten wie Sisal oder Agavenfasern.

Rasierpinsel: Welches Tier lässt hier die Haare? Asiatische Dachse oder Schweinsdachse aus China. Pinsel aus Synthetik sind auch hier eine Alternative.

Badeschwämme: Hierfür kommen natürlich häufig Schwammarten zum Einsatz. Wer diese Schwämme aus dem Meer lieber nicht für seine Dusche nutzen möchte, greift zu solchen aus Kunstfasern.

Bademantel aus Seide: Hier kommen Fasern aus den Kokons von Seidenraupen zum Einsatz. Wer sich darin nicht kleiden möchte, wählt als alternative Stoffe etwa Polyester oder Viskose.

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