Brüsseler Gericht spricht Islamisten Abdeslam des Mordversuchs schuldig

Brüsseler Gericht spricht Islamisten Abdeslam des Mordversuchs schuldig
+
Jeder, der mit brennbaren Stoffen in geschlossenen Räumen heizt, sollte sich mit CO-Meldern vor einer Kohlenmonoxid-Vergiftung schützen.

Sie können Leben retten

CO-Melder warnen vor Kohlenmonoxid-Austritt aus Öfen

Öfen oder Gasthermen, aus denen Kohlenmonoxid austritt, können in geschlossenen Räumen zu Unfällen führen. Wer eine solche Feuerstätte betreibt, sollte daher CO-Melder anbringen.

Spezielle Kohlenmonoxid-Melder warnen vor dem Austritt dieses Gases aus Öfen und Gasthermen - und können dadurch vor lebensgefährlichen Vergiftungen schützen.

Sie messen den Wert von Kohlenmonoxid (CO) in Räumen und schlagen Alarm, wenn ein Grenzwert überschritten wird. Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas, das bei Verbrennungen entsteht. Normale Rauchmelder für die Wohnung reagieren darauf nicht.

CO-Melder in Öfen nicht verpflichtend, aber empfohlen

Während Rauchmelder in vielen Bundesländern bereits für Neu- und Altbauten Pflicht sind, gibt es für CO-Melder keine solchen Regelungen. Empfehlenswert seien die Geräte für alle Menschen, "die mit brennbaren Stoffen in geschlossenen Räumen arbeiten", sagt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV) in Berlin. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn man im Winter einen Holzofen oder offenen Kamin betreibt. Der Feuerwehrverband empfiehlt außerdem die Installation in der Nähe von Gasthermen.

Bei Öfen in neueren Gebäuden sei die Gefahr höher als bei Altbauten, weil letztere in der Regel nicht so gut abgedichtet sind, erklärt der Experte. Hier kann also eher Luft ins Freie entweichen - und damit auch aufgetretene Gase.

Ofen nicht zu voll laden

Hachemer warnt grundsätzlich davor, den Ofenraum zu stark zu beladen: Kohlenmonoxid entsteht vor allem bei einer unvollständigen Verbrennung. Ofenbesitzer sollten sich außerdem mit der Belüftungstechnik und der Handhabung der Ventile vertraut machen. Außerdem sollten die Holzscheite nicht zu dick sein.

CO-Melder: für etwa 30 bis 40 Euro erhältlich

Während normale Rauchmelder an der Decke hängen, dürfen CO-Melder laut Hachemer nicht zu hoch im Raum angebracht werden, denn CO verteilt sich zunächst in der Atemluft unten im Zimmer. Da es von Hersteller zu Hersteller Unterschiede geben kann, rät Hachemer grundsätzlich dazu, bei der Anbringung die Gebrauchsanweisung des gekauften Produktes zu beachten und ein Gerät mit Langzeitbatterie zu wählen.

Gemütliche Wärme fürs Zuhause: So gelingt der Kamin-Einbau

dpa/tmn

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Familie bringt Kamera im Haus an - und entdeckt Schauriges
Was eine Familie auf den Aufnahmen ihrer Überwachungskamera entdeckt hat, dürfte bei ihnen wohl für einen leichten Schauer gesorgt haben - doch sehen Sie selbst.
Familie bringt Kamera im Haus an - und entdeckt Schauriges
Mietkaution kann man auch in Raten zahlen
Beim Abschließen eines Mietvertrags wird in der Regel eine Kaution fällig. Die kann recht hoch sein. Wer den Betrag nicht auf einmal zahlen kann, sollte Raten …
Mietkaution kann man auch in Raten zahlen
Mietverträge vor Wohnungsinvestment genau prüfen
Wer eine Wohnung als Kapitalanlage kauft, bekommt oft auch einen Mieter dazu. Wichtig dabei: einen Blick auf den vom Vorbesitzer ausgestellten Mietvertrag werfen. Sonst …
Mietverträge vor Wohnungsinvestment genau prüfen
So wird Essig zum Haushaltsreiniger
Einfach und sehr effektiv: Die Säure in Essig ist ein verlässliches Hausmittel gegen hässliche Kalkflecken in Bad und Küche. Wie wird der Essig zum Reinigungsmittel?
So wird Essig zum Haushaltsreiniger

Kommentare