An einem Parkscheinautomaten steht Sperrmüll.
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Ím Corona-Lockdown dürfte einiges an Müll entstehen – denn viele Menschen sind verstärkt daheim.

Verschärfte Maßnahmen

Haben Wertstoffhöfe während des Corona-Lockdowns geöffnet?

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
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Während des Corona-Lockdowns in Deutschland kommen viele auf die Idee, zu entrümpeln. Aber haben die Wertstoffhöfe überhaupt geöffnet – oder müssen sie auch schließen?

Sind Wertstoffhöfe während des Corona-Lockdowns offen?

Update vom 16. Dezember 2020: Seit dem 16. Dezember gilt in Deutschland der harte Corona-Lockdown. Damit sind zahlreiche Geschäfte, wie zum Beispiel Baumärkte, Möbelläden oder Friseure, bis zum 10. Januar geschlossen. Aber wie sieht es mit den Wertstoffhöfen aus? Bezüglich der Abfallwirtschaftsbetriebe gibt es im aktuellen Beschluss von Bund und Ländern keine festgelegte Regelung.

Allerdings informiert der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), dass die Abfallentsorgung während der Corona-Pandemie „weder gefährdet noch beeinträchtigt“ sei. Die Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetriebe würden jedoch Maßnahmen ergreifen, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. So schreibt zum Beispiel die Stadtreinigung Hamburg auf ihrer Webseite, dass Entsorgungen auf den Recyclinghöfen bis auf Weiteres möglich seien – allerdings sollten diese nur bei dringenden Fällen aufgesucht werden. Auch der Zentralverband Abfallwirtschaft in Straubing erklärt laut idowa.de, dass Wertstoffhöfe nicht von coronabedingten Schließungen betroffen seien, es jedoch zu eingeschränkten Angeboten kommen könnte. Zudem schließen viele Betriebe über Weihnachten für einige Tage. Informieren Sie sich bei Unsicherheiten einfach bei Ihrem örtlichen Wertstoffhof über die Vorgehensweise.

Jetzt zum Wertstoffhof? Darum sollten Sie das Entrümpeln während des Corona-Lockdowns verschieben

Originalmeldung vom 09. November 2020: Wie verbringt man am besten die Zeit im Lockdown? Zwar sind in Deutschland noch viele Geschäfte geöffnet – anders als im Frühjahr –, doch Freizeitbeschäftigungen fallen aufgrund von geschlossenen Restaurants oder Hotels eher unspektakulär aus. Da scheinen viele auf dieselbe Idee zu kommen – nämlich endlich wieder richtig zu entrümpeln*. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) warnt aber nun davor.

Großer Andrang in Wertstoffhöfen im Corona-Lockdown: Entrümpeln lieber verschieben

Am 2. November schrieb der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) auf Twitter: „Heute herrscht an den Wertstoffhöfen sehr großer Andrang. Bitte kommen Sie nur bei unaufschiebbarem, dringenden Entsorgungsbedarf. Weichen Sie ansonsten bitte auf einen anderen Tag, möglichst am Vormittag, aus.“ Kurz vor dem Lockdown schienen viele Münchner befürchtet zu haben, dass die Wertstoffhöfe ebenfalls von den Schließungen betroffen sind. „Da kann ich Entwarnung geben: Wir bleiben trotz Lockdown offen!“, erklärte die AWM-Pressesprecherin im Gespräch mit tz.de*.

Doch nicht nur in Bayern, sondern auch in Niedersachsen am Recyclinghof Hannover-Lahe kam es zu einem riesigen Ansturm, wie ein NDR-Beitrag zeigt. Seit Corona sind dort die Besucherzahlen merklich gestiegen – besonders gegen 11 Uhr sei die Schlange vor dem Wertstoffhof immer am längsten. Viele von ihnen laden ihre Gartenabfälle ab, da sie aufgrund des Lockdowns nun mehr Zeit für die Pflege ihres heimischen Grüns haben.

Fahrzeuge stehen im Stau vor der Einfahrt zu einem Wertstoffhof in der Region Hannover.

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Corona-Lockdown: Prüfen Sie die Lage an Ihrem Wertstoffhof

Ob ein Wertstoffhof überlaufen ist, ist jedoch von Region zu Region unterschiedlich. Darauf weist auch der Verband kommunaler Unternehmen im Gespräch mit myHomebook hin: Während bei manchen Recyclinghöfen Normalbetrieb herrscht, platzen an anderer Stelle die Besucherzahlen aus allen Nähten. Manche fordern deshalb schon die Anlieferung per Terminvereinbarung.

Der VKU bittet deshalb laut myHomebook um Geduld: „So nachvollziehbar es ist, die Zeit des Lockdowns für das Entrümpeln zu nutzen und so vielleicht auch symbolisch ein für uns alle schwieriges Corona-Jahr abzuschließen, so bitten wir wie schon im Frühjahr darum zu überprüfen, ob ein ‚großes Entrümpeln‘ zum jetzigen Zeitpunkt sein muss oder ob die Möglichkeit besteht, es auf einen späteren Zeitpunkt zu verlagern – insbesondere dann, wenn ihr kommunaler Abfallwirtschaftsbetrieb vor Ort angesichts großen Zulaufs auf seinen Wertstoffhöfen darum bittet.“ Informieren Sie sich also vor Ihrem Besuch am besten darüber, wie groß der Andrang an Ihrem Wertstoffhof ist, bevor Sie das Gerümpel in den Wagen laden. *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
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