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Diese Bleistifte stehen derzeit bei eBay zum Verkauf.

Was die Möbel-Kette sagt

Endlich aufgeklärt: Darf man IKEA-Bleistifte mitnehmen?

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München - Sie liegen zu Millionen in deutschen Haushalten verstreut: die kleinen IKEA-Bleistifte. Darf man die überhaupt mitnehmen oder ist es Diebstahl? Wir haben nachgefragt.

Im Internet sorgt derzeit eine Konversation für Schmunzeln: Das Portal Webfail.com zeigte eine Facebook-Konversation eines reuigen IKEA-Bleistift-„Diebs“ mit einem Freund. Den Kunden plagte nämlich das schlechte Gewissen, nachdem er drei Bleistifte einfach mitgenommen hatte. Er drehte am Ende offenbar sogar um. Dass es sich bei dem Screenshot um einen Fake handelt, ist nicht auszuschließen.

Aber die Frage, die dahintersteckt, bewegt natürlich Millionen IKEA-Kunden: Darf man die Bleistifte, die dort in großen Mengen ausliegen, tatsächlich mitnehmen? Oder handelt es sich um Diebstahl, und sie müssen beim Verlassen des Marktes zurückgegeben werden?

Wer noch ein oder zwei davon daheim rumliegen hat, der kann ab sofort wieder ruhig schlafen. „Natürlich ist das von uns mit einkalkuliert“, so IKEA-Sprecher Sven Kleuter, „dass Kunden den ein oder anderen Bleistift mit nach Hause nehmen und die Kunden, die ihn nach dem Einkauf nicht mehr brauchen, können ihn natürlich am Ende zurück geben.“ Heißt also: IKEA toleriert, wenn Kunden die Schreibwerkzeuge einstecken. „Der Bleistift ist ein Shopping Tool für unsere Kunden, und wir sind natürlich kulant wenn jemand Bleistifte mit nach Hause nimmt“, so Kleuter.

Manche übertreiben es allerdings. Wie wir unter Berufung auf ein Facebook-Posting von IKEA 2014 berichteten, habe ein „Dieb“ eine ganze Kiste voller Möbelhaus-Bleistifte „zurückgegeben“. Zudem landen viele der Bleistifte bei eBay.

Wie schaut‘s also aus, wenn jemand sich gleich 100 davon krallt? „Nun, bei 100 Stück würde man vielleicht den freundlichen Hinweis geben, dass es auch ein paar weniger tun würden“, so Unternehmenssprecher Kleuter, der einen Witz in Anspielung auf die Herkunft der Kette nachschiebt: „Aber dafür kommt niemand ‘hinter schwedische Gardinen‘.“ IKEA nimmt die Sache also gelassen und kundenfreundlich. 

Negativ-Schlagzeilen für IKEA hingegen schrieb im vorigen Jahr ein Toiletten-Foto.

lin

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