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Zimmerdecke selber streichen – So klappt es ohne Tropfen und Streifen

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Von: Janine Napirca

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Zwei junge Männer streichen eine Decke
Streichen Sie die Ecken und Kanten mit einem Pinsel. Für größere Flächen können Sie auf eine Farbrolle zurückgreifen. © Ute Grabowsky/Imago

Wand selber streichen? Kein Problem! Doch wie sieht es mit der Zimmerdecke aus? Mit diesen Tipps klappt es ohne Tropfen und streifenfrei.

Um Kosten beim Umzug* oder Renovieren zu sparen, entschließen sich viele dazu, selber den Pinsel bzw. die Farbrolle zu schwingen. Bei den Wänden klappt das auch meist ganz unproblematisch. Anders sieht es aber bei Zimmerdecken aus. Viele Heimwerkerinnen und Heimwerker trauen sich oft nicht, ihre Decke selber zu streichen und beschäftigen lieber einen professionellen Malerbetrieb. Denn Zimmerdecken, vor allem hohe Decken, sind schwer zu erreichen, außerdem muss man über dem Kopf streichen. Mit ein paar einfachen Tipps können Sie jedoch Ihre Decke in Zukunft immer selber streichen – streifenfrei und ohne Tropfen!

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Decke streichen: Treffen Sie vorab diese Vorbereitungen

Um Ihre Zimmerdecke streichen zu können, ist es zunächst wichtig, ein paar Vorbereitungen zu treffen. Wenn Sie erst neu einziehen, gestaltet sich die Vorbereitung einfach, denn dann müssen Sie vor dem Streichen der Decke im Normalfall keine Möbel verschieben. Wollen Sie jedoch in einem voll möblierten Raum streichen, sollten Sie die Wände frei machen. Einzelne Möbelstücke können Sie in einen anderen Raum bringen oder notfalls in die Mitte des Raumes stellen und mit Folie abdecken.

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Außerdem ist es wichtig, die Zimmertemperatur kühl zu halten. Je wärmer es ist, desto schneller trocknet zwar die Farbe. Aber der Deckenbereich ist immer am wärmsten und wenn die Farbe während des Streichens zu schnell trocknet, kann es zu unschönen Ansätzen kommen. Alternativ können Sie auf eine Farbe zurückgreifen, die sich durch eine längere Offenzeit auszeichnet. Je länger die Offenzeit, desto länger bleibt die Farbe nass. Wenn Sie lediglich die Decke und nicht die Wände streichen möchten, oder wenn es unterschiedliche Farben sein sollen, sollten Sie unbedingt die Kanten mit Malerkrepp sauber abkleben. Denken Sie aber daran, das Krepp zu entfernen, solange die Farbe noch feucht ist, um unsaubere Kanten zu vermeiden.

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Was wird zuerst gestrichen – Wand oder Decke?

Häufig werden mit der Decke auch gleich alle Wände mitgestrichen. Doch was wird zuerst gestrichen – Wand oder Decke? Auch wenn Sie Ihre Wände im selben Farbton wie die Zimmerdecke streichen wollen, spielt die Reihenfolge eine Rolle. Streichen Sie immer zuerst die Decke und danach die Wand. An den Stellen, an denen Decke und Wand sich treffen, also an allen Ecken und Kanten, sollten Sie statt einer Farbrolle einen Pinsel zum Streichen verwenden.

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Wie streicht man eine Decke streifenfrei?

Wie streicht man am besten eine Zimmerdecke? Damit Ihre Decke ohne Tropfen und streifenfrei schön gestrichen aussieht, sollten Sie auf die Streichrichtung achten. Streichen Sie zunächst die Randbereiche, also die Ecken und Kanten, beispielsweise mit einem langstieligen und abgewinkelten Heizkörperpinsel. Außerdem folgt die Streichrichtung dem Lichteinfall, das heißt: Streichen Sie zuerst am Fenster und arbeiten Sie sich dann zur gegenüberliegenden Wand vor. Wenn Sie die Decke in Quadrate einteilen, tun Sie sich beim Streichen der Zimmerdecke ebenfalls leichter. Streichen Sie also zum Beispiel das erste Quadrat erst in Längsrichtung, und anschließend in Querrichtung. Beim ersten Farbauftrag sollten Sie jedoch einen kleinen Abstand zum Rand hin lassen und erst anschließend bündig bis zum Rand streichen. So kann der Farbpinsel besser durch die erste Farbschicht gleiten.

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Um Ihre Decke gleichmäßig zu streichen, sollten Sie vermehrt Druck ausüben und ganz wichtig: Rollen Sie die Farbrolle nie komplett leer. Damit die Farbschicht auf Ihrer Decke schön gleichmäßig ist, muss die Farbe „nass in nass“ aufgetragen werden. Welche Rolle nimmt man zum Deckenstreichen? Am besten streichen Sie große Flächen mit einer großen Rolle, so sparen Sie Zeit. Kleine Rollen können Sie an schwer zugänglichen Stellen verwenden. Bei hohen Decken sollten Sie Ihre Farbrolle mit einer Teleskopverlängerung verlängern. Zusätzlich kann eine Leiter beim Streichen der Decke sehr hilfreich sein. (jn) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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