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Statt den Lorbeer in den Gartenboden zu setzen, pflanzt man ihn lieber in einen Topf - und holt ihn im Winter ins Haus. Foto: Pflanzenfreude.de

Der Lorbeer mag Hydrokultur

Essen (dpa/tmn) - Der Echte Lorbeer (Laurus nobilis) mag es nicht, wenn sich Wasser im Topf staut. Daher setzen ihn Hobbygärtner am besten in Hydrokultur oder in ein Gefäß mit Loch im Boden, erklärt das Blumenbüro in Essen.

Die Würzpflanze braucht einen Standort in der Sonne und im Halbschatten. Allerdings muss sie in trockenen Zeiten auch gut und regelmäßig gegossen werden.

Der immergrüne Lorbeer, der im Herbst blauschwarze Beeren trägt, stammt ursprünglich aus Vorderasien - und mag es entsprechend warm. Das bedeutet, dass er in Deutschland in der Regel nur in milden Regionen den Winter im Gartenboden übersteht, etwa im Rheinland oder am Bodensee. Besser ist es also, ihn im Topf zu halten und mit Winterschutz einzupacken oder gar für die kalten Monate ins Haus zu bringen. Der Lorbeer kann in warmen Gefilden richtig groß werden: Als Baum oder Strauch schafft er bis zu 18 Meter Höhe und bis zu 100 Lebensjahre.

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